Posts Tagged ‘Medienkompetenz’

24. Mai 2014
13:00bis17:00
22. November 2014
13:00bis17:00

Wann: 05. April und 22. November 2014 – 13:00 – 17:00 Uhr
Wo:
Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main,
Eschersheimer Landstraße 223, 60320 Frankfurt am Main
Inhalt:

Das Internet ist für Kinder und Jugendliche vor allem ein Kommunikationsmedium. Soziale Netzwerke wie Facebook üben einen starken Reiz auch auf Kinder aus, die sich trotz des Mindestalters von 13 Jahren bereits auf der Plattform tummeln. 28 Millionen Facebook-Konten alleine in Deutschland zeugen von einer raschen und umfassenden Ausbreitung des Megatrends, Onlinekommunikation ist Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen. Der teils naiven Nutzung vieler junger Mitglieder steht oft eine Skepsis der Eltern gegenüber, die sich um Begriffe wie „Datenschutz – Transparenz – Cybermobbing“ bildet.

Daher sprechen wir nicht über unsere Kinder, sondern mit ihnen!
Wie funktioniert Facebook und wie ist das Geschäftsmodell? Was tun Kinder und Jugendliche auf Facebook? Welchen Einfluss hat Facebook auf die Privatsphäre?

Ausführlich wird auf die individuellen Einstellungsmöglichkeiten rund um die Privatsphäre eingegangen:
Welche Einstellungen gibt es und welche übergeordneten Fragen helfen mir bei meiner Strategiefindung? Was sind die rechtlichen Hintergründe beim Teilen und Verbreiten von Fotos und Musik? Welche Alternativen zu Facebook gibt es?
Zu all diesen Fragen gibt Ihnen der Referent Impulse und bringt so einen gemeinsamen Austausch und Perspektivwechsel in Gang. Profitieren können beide Seiten: Sie als Eltern lernen etwas über die produktiven Nutzungsmöglichkeiten, Ihre Kinder mehr über den bewussten Umgang mit dem Internet.

Die Teilnahme an der Veranstaltung kostet 20 €
Die Anmeldung erfolgt über jugendschutz@stadt-frankfurt.de oder Fax: 069 / 212 73013.
Nach Zusage erhalten Sie die Kontodaten und die Wegbeschreibung.

4. September 2014
17:00bis20:00
11. September 2014
17:00bis20:00
18. September 2014
17:00bis20:00
25. September 2014
17:00bis20:00

Wann: 4 aufbauende Termine am 04.09., 11.09., 18.09. und 25.09.2014, jeweils von 17:00 bis 20:00 Uhr
Wo:
Evangelisches Zentrum Rechneigrabenstraße, Tagungsraum EG
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt/M
Inhalt:

Die Anwendungsmöglichkeiten Ihres Smartphones sind nahezu
unbegrenzt: Text- und Bildkommunikation weltweit, Informationen
zu allen denkbaren Themen finden, Navigationsdienste nutzen, Fotos
und Videos aufnehmen und bearbeiten, nebenbei telefonieren und
vieles mehr. Wie können Sie die vielen Funktionen am besten nutzen?
Gemeinsam eignen wir uns in vier aufeinander aufbauenden Sitzungen
die Kontrolle über unsere Geräte an. In der ersten Sitzung sammeln
wir Ihre Wünsche: z.B. Übungen zur Eingabe, Einstellungen vor-
nehmen, das Finden von neuen nützlichen Zusatzprogrammen,
Kommunikationsdienste wie WhatsApp und
Skype bedienen

Kosten: € 60,- für alle vier Sitzungen. Bringen Sie Geräte, Fragen und etwas Entdeckerlust mit.

Anmeldung über Barbara Hedtmann, Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Tel: 069 92105-6678, Fax: 069 92105-6793
Mail: barbara.hedtmann@frankfurt-evangelisch.de

Das vollständige Programm finden Sie hier.

22. Februar 2014
10:00bis14:00


Das Smartphone, mein Kind und ich

Tipps und Tricks für eine altersgerechte Medienerziehung

Smartphones sind sehr schnell Teil der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen geworden. Der mobile Internetzugang verändert vieles: Von den zugänglichen Inhalten bis zu der Art, wie wir miteinander kommunizieren.
Die Frage „Ob“ stellt sich nur noch eine begrenzte Zeit lang, es geht viel mehr um das „Wie“:

- Welche Einstellungsmöglichkeiten gibt es auf Smartphones, um bestimmte Inhalte und Aktionen auszuschliessen?
- Wie passen technische Lösungen in unsere Strategie zur Medienerziehung
- Wie funktionieren die beliebtesten Anwendungen WhatsApp und Facebook Mobil und was gibt es dabei zu beachten?
- Welche Apps sind empfehlenswert für Kinder und Jugendliche?

Dieser Workshop richte sich vor allem an Eltern mit Kindern im Alter 8 bis 16 Jahren. Neben den Impulsen des Referenten geht es vor allem um den gemeinsam Austausch zu Erziehungsstrategien und zum handlungsorientierten Ausprobieren: Bringen Sie bitte nach Möglichkeit eigene mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets mit! Auch über Empfehlungen zu geeigneten Apps freuen sich alle Teilnehmer, bringen Sie Ihre Erfahrungen mit!

Ihr Referent: Gregory Grund, Medienpädagoge, Geschäftsführer bei SicherDeinWeb und Digitale Helden, Lehrbeauftragter an der Goethe Universität Frankfurt (www.sicher-dein-web.de)
Die Veranstaltung wird ermöglich durch das Freie Bildungswerk Rheinland

3. Dezember 2013
10:00bis12:00

Wo: Goethe Universität Frankfurt – Vorlesung für Lehramtsstudierende – Hörsaal V, Campus Bockenheim
Inhalt:

Digitalisierung und Internet - Herausforderungen für Schulen, Lehrkräfte und Schüler/innen
Neue didaktische Potenziale in der Gestaltung des Lehrens und Lernens


2. Dezember 2013
09:00bis15:00

An diesem Tage treffen wir uns mit den Lehrkräften und Schulvertretern der teilnehmende Schulen in Limburg.
Zentrale Themen dabei sind die Onlineplattform Mahara und die didaktischen Möglichkeiten, die die Lehrkräfte in der Zusammenarbeit mit ihren Schülergruppen nutzen können.


Möchten Sie mehr über das Projekt erfahren?
Besuchen Sie uns auf der Seite www.digitale-helden.de und lesen Sie mehr über den Ablauf, das Konzept sowie die Partner.

Möchten Sie eine Partnerschule werden oder das Projekt in anderen Regionen unterstützen? Dann melden Sie sich gerne über die Webseite oder schreiben Sie und eine Nachricht an Florian Borns info@digitale-helden.de

21. November 2013
12:15bis14:30

Die Warnung hören Jugendliche oft: “Willst Du, dass Personalverantwortliche DIESES Foto von Dir sehen? Dann bekommst Du nie einen Job!”
Es geht natürlich auch anders: Wie können Jugendliche Soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter nutzen, um sich und ihre Kompetenzen darzustellen und bereits zu Schulzeiten berufsrelevante Netzwerke zu bilden?

Auf der Ausbildungsmesse in Kelkheim gibt Gregory Grund in 2 halbstündigen Impulsen Anregungen für eine berufskompatible Nutzung!

Die Impulse starten um 12:15 Uhr und um 14:00 Uhr

19. November 2013
19:00
4. Dezember 2013
19:00
29. Januar 2014
19:00

Die Digitale Helden haben nun bereits an ihren Heimatschulen Klassenbesuche absolviert und stehen als Ansprechpartner für ihre Mitschüler zur Verfügung.
Nun wird auch den Eltern an den Heimatschulen das Angebot gemacht, sich an einem gemeinsamen Abend zu Themen wie Facebook, WhatsApp, Mobbing usw. fortzubilden.

Die Digitalen Helden werden dabei ihr Wissen präsentieren und dabei jeweils von einem Ausbilder aus dem Team unterstützt.
SicherDeinWeb betreut mit Partnern das schulische Mentorenprogramm Digitale Helden

Die Elternabende der Digitalen Helden finden in Frankfurt an folgenden Schulen statt:

19.11.2013 – Ernst-Reuter-Schule
04.12.2013 – Freie Waldorfschule
29.01.2013 – Anne-Frank-Schule

Die weiteren Termine werden in Kürze bekannt gegeben.

Möchten Sie mehr über das Projekt erfahren? Besuchen Sie uns auf der Seite www.digitale-helden.de und lesen Sie mehr über den Ablauf, das Konzept sowie die Partner.

Möchten Sie eine Partnerschule werden oder das Projekt in anderen Regionen unterstützen? Dann melden Sie sich gerne über die Webseite oder schreiben Sie und eine Nachricht an Florian Borns info@digitale-helden.de

19. November 2013
09:00bis13:00
20. November 2013
09:00bis13:00
27. November 2013
09:00bis13:00
28. November 2013
09:00bis13:00
4. Dezember 2013
09:00bis13:00

Wo: Freizeithaus Dicker Busch Rüsselsheim
Inhalt:
SicherDeinWeb konzipiert und führt durch den Projekttag “Facebook, meine Freunde und ich” für 7.te Klassen aus Rüsselsheim.

Methodisch werden die Präsenzveranstaltungen vor- und nachbereitet.
Wir senden den aktullen Lehrkräften zwei Wochen vor Beginn ausgewählte Materialien zur Vorbereitung zu.
Die Lehrkräfte teilen die Schüler in vier Expertengruppen ein. So bereiten sich die Schüler auf den Projekttag vor und werden im Projekttag selbst als “Experten” Ihre Erkenntnisse mit den anderen Gruppen aktiv austauschen.
Im Nachgang fragen wie nach den nun eingetreten Änderungen und schicken vertiefendes Material an die Teilnehmer.

Ziele des Projekttages:
Die SchülerInnen erlernen & reflektieren:
- wie sie die Sichtbarkeit von persönlichen Daten auf Facebook einstellen können
- ob und wie sie Inhalte entfernen können
- wie sie selbst ihr Profil in sozialen Netzwerken „optimieren“ können
- welche Rolle der Freunde Finder spielt und warum er aus Datenschutzsicht problematisch ist.
- welche Verantwortung sie für Ihre Freunde tragen
- weitere konkrete Tipps für den bewussten Umgang mit Facebook

12. November 2013
09:00bis15:00
14. November 2013
09:00bis15:00
14. Januar 2014
09:00bis15:00
6. Februar 2014
09:00bis15:00
3. Juni 2014
09:00bis15:00

Das Peer-Education-Projekt Digitale Helden start im November nun auch als zweite Region in Limburg mit vier Schulen!

Im Verlaufe des Schuljahrs 2013-2014 nehmen über 20 Limburger Schüler und Schülerinnen an insgesamt fünf Präsenzausbildungstagen sowie den begleitenden Onlinephasen auf der Plattform Mahara teil, um an ihren jeweiligen Schulen als Peer-Multiplikatoren zu agieren.

Inhalte der Ausbildungstage sind u.a.:
- Das gemeinsame Erarbeiten der Präsentation für die Klassenbesuche in den 5.ten und
6.ten Klassen ihrer jeweiligen Heimatschulen. Themenschwerpunkte sind
“Cybermobbingprävention” sowie “Bewusster Umgang mit dem Internet – Wie verhalten
auf sozialen Netwerken”
- Die Vorbereitung auf die Elternabende, die von den Digitalen Helden für die Eltern ihrer Heimatschulen angeboten werden.
- Die Rolle des Mentoren – “Wie mache ich Beratung?”
- Grenzen der Möglichenkeiten kennenlernen – “Wen hole ich bei brenzligen Situationen dazu?”
- Das Kennenlernen und Einrichten auf Mahara: Austauschen von Materialien und das Erstellen eines eigenen Portfolios mit Reflexionen zu Klassenbesuchen und Elternabenden.

Möchten Sie mehr über das Projekt erfahren? Besuchen Sie uns auf der Seite www.digitale-helden.de und lesen Sie mehr über den Ablauf, das Konzept sowie die Partner.

Möchten Sie eine Partnerschule werden oder das Projekt in anderen Regionen unterstützen? Dann melden Sie sich gerne über die Webseite oder schreiben Sie und eine Nachricht an Florian Borns info@digitale-helden.de

Das Projekt Digitale Helden in Limburg wird tatkräftig unterstützt vom Lionsclub Limburg und dem Medienzentrum Limburg /Weilburg.

Didaktik heisst auch immer einen Kompromiss mit den Gegebenheiten machen.
„Aus verschiedenen Gründen ist in diesem Semester ein extremer Engpass in der Lehrversorgung des Fachbereichs aufgetreten“, so zititiert die Frankfurter Rundschau den Studiendekan des Fachbereichs Erziehungswissenschaften. Die Aufforderung an die Lehrenden ist eindeutig: Öffnet die Tore und nehmt mehr Studierende in die Seminare auf.
Diese Ansage sowie der Umstand, dass aktuell zwei Prüfungsordnungen existieren, haben mich die didaktischen Karten für mein Seminar “Elektronisches Lernen im Internet” neu mischen lassen.

Geht es auch ohne Hausarbeit?

Die bisherigen Arrangements habe ich hier und hier skizziert. Die Studierenden haben bisher als Leistung eine Hausarbeit oder Referat mitsamt schriftlicher Ausarbeitung eingereicht. Die Abwicklung der Abgabe läuft seit letzten Semester über die Lernplattform Olat und erspart mir so Papierberge und das Zusammensuchen der PDFs in meiner Mailbox.
Ich persönlich war nie ganz glücklich mit diesen klassischen Leistungsformaten. Meine Erfahrung zeigt, dass diese Arbeiten oft erst mit 3-5 Monaten Abstand zu den Inhalten unter Hochdruck in den letzten Tagen der Abgabefrist entstehen. Viel von dem Momentum, welches in den Seminaren in den Diskussionen entsteht, verpufft ungenutzt. Zudem sind klassischen Formate auch in der Regel Einzelkämpfertum und nur selten Kollaborationen.

Diese Gemengelange führt mich nun zu dem Mut, einen ganz anderen Ansatz auszuprobieren. Für die aktive Teilnahme (AT) bleibt es beim Etablierten: Keine Anwesenheitsliste, Medienprodukt! Die Studierenden werden gemeinsam in WordPress eingeführt und gestalten über das Semester einen eigenen, thematisch völlig freien Blog mit min. 5 Beiträgen und 5 Kommentaren auf den Blog der Kommilitonen.

Die zentrale Änderungen gibt es bei den Leistungsnachweisen Hausarbeit & Ausarbeitung. Diese streiche ich und biete stattdessen an, einen gemeinsamen Seminarblog auf der internen Lernplattform zu führen. Die Anforderung an die Teilnehmer ist, dass jeder im Verlauf des Semesters fünf Beiträge im gemeinsamen, thematischen Blog auf Olat verfasst.


Als ich diese Vision in der ersten Sitzung vorgestellt habe, gab es großes Interesse seitens der Anwesenden. Allerdings gab es direkt einige irritierte Nachfragen: “Wie lange sollen die einzelnen Beiträge sein, eine Seite?” Die Fixiertheit auf Formate und die Unsicherheit über die Bewertungsmaßstäbe waren sofort greifbar. Diese Unsicherheit konnte ich nicht gänzlich nehmen, dafür ausführen, warum sie überhaupt exisitiert.

Warum ein Seminarblog?

Das Nutzen eines internen Reflexionsblogs eröffnet mindestens eine große Chance: Die Abkehr von der reinen Textfixiertheit! Die Modulbeschreibung (S.19) “Neue Medien” ist eindeutig:  Es geht nicht nur um das Reflektieren von Medien, sondern auch um das Gestalten. Daher ermuntere ich alle Studierende, ihre Beiträge nicht nur in Textform zu gestalten: Mindmaps, Infografiken, Screencasts, Videos, Skypeinterviews, Podcats usw. sind alles Formate, die Teil des Seminarblogs werden können und eine Alternative in der Wissensdarstellung sind. Und dann fällt es natürlich schwer, die verschiedenen Formate quantitativ miteinander zu vergleichen.
Ich verstehe und achte natürlich das Orientierungsbedürfnis der Studierenden, hoffe aber auf den Punkt gebracht: Das Wegfallen der quantitaiven Mindestanforderungen öffnet Raum, Mut und eigene Begeisterung zum Experimentieren mit neuen Medienformaten.
Wichtig war mir dabei zu betonen, dass wir dabei vielmehr den Prozess betrachten und weniger auf einzelnen Ergebnisse fixiert sind.
Nach einer lebhaften Diskussion waren die Teilnehmer soweit bereit für das Experiment, bis einer Teilnehmerin der große Clou auffiel: “Wenn alle Leistungen nun im Seminarblog stattfinden, dann gibt es ja keine Referate mehr. Worüber schreiben wir denn dann, wer gestaltet die Sitzungen?” – Sehr gut mitgedacht!

Das war für mich die perfekte Überleitung, um auf die Teilnahmevorausetzungen einzugehen. Wenig überraschend hatte diese kaum einer gelesen, doch eine Dame wusste es: Ein Laptop und Selbstlernmotivation.
Meine Hoffnung ist: Wenn wir uns verabschieden von der Vorstellung, einen umfassend konzipierten 90 Minuten Input serviert bekommen zu müssen und stattdessen eher an Impulse der freiwilligen Referenten denken und das Referieren als angstfreie Übung von Schlüsselkompetenzen begreifen, dann könnte es Teilnehmer geben, die ohne Zwang ein Thema für die Gruppe einführen und gemeinsam im Plenum innerhalb des Seminars entwickeln. Selbstlernmotivation ist dabei der Schlüssel: Was interessiert Euch, welche Themen wollen wir im Seminar besprechen, welche Themen tangieren Euch beruflich oder privat?

Die meisten Anwesenden waren sicher, dass dieses Modell funktionieren kann und wird. Angeregt dabei wurde, die Themenvergabe nicht direkt für das gesamte Semester zu machen, sondern fortlaufend mit circa 3-4 Wochen Vorlauf. So sei es, das probieren wir genau so. Das heisst, in der kommenden Woche will ich mit dem Seminar erarbeiten, welche Darstellungsformen möglich sind und mit welchen Tools diese umgesetzt werden können, um dann erst in der folgenden Woche das erste Mal ein paar Themen zu vergeben.

Was hat das mit Moocs & Barcamps zu tun?

Neben Tools zur Wissensdarstellung möchte ich in der kommende Woche auch über zwei Prinzipien reden, die ich nicht nur aus SEO-Gründen ;) in die Artikelüberschrift gepackt habe: Moocs & Barcamps.

Denn auch wenn das Seminar sicherlich weit von einem Mooc und einem Barcamp entfernt ist, sehe ich durchaus erste Ansätze, die ich zum Abschluß gerne kurz skizziere.

Mooc: Das Seminar ist weder “Massive” (90 Teilnehmer) noch “Open”. Zudem basiert es auf Präsenzveranstaltungen und wird “nur” online weitergeführt. Dennoch sehe ich Ansätze, zu einem dass die Teilnehmenden ihre Interessen und Themen und Darstellungsformate selbst picken und nicht über alles schreiben müssen. Zum anderen die Bezugnahme der Teilnehmer untereinander, das gegenseitige Lesen, Kommentieren und Inspirieren.

Barcamp: Klar, das Seminar ist nicht ganz freiwillig und die einzelnen Sessions laufen sequentiell und nicht parallel. Ich hoffe, dass sich in den Seminarsitzung eine Offenheit in der Gestaltung etabliert wie sie auf Barcamps existiert. Also konkret die Entbindung von der Last einen durchgeplanten Vortrag präsentieren zu müssen und die Freiheit, auch einfach eine Frage zur Recherche und Diskussion stellen zu können. Ebenso sehe die Eigenverantwortung der Teilnehmer beim Dokumentieren (z.B. auf Etherpads) als Parallele zu Barcamps.

Ich bin sehr gespannt, wie sich dieses Seminar entwickelt und ob aus Teilnehmern auch Teilgeber werden können.
Wer nutzt ähnliche Settings, welche Tipps gibt es? Freue mich über Anregungen und bedanke mich für das Lesen!