Posts Tagged ‘Smartphones’

4. September 2014
17:00bis20:00
11. September 2014
17:00bis20:00
18. September 2014
17:00bis20:00
25. September 2014
17:00bis20:00

Wann: 4 aufbauende Termine am 04.09., 11.09., 18.09. und 25.09.2014, jeweils von 17:00 bis 20:00 Uhr
Wo:
Evangelisches Zentrum Rechneigrabenstraße, Tagungsraum EG
Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt/M
Inhalt:

Die Anwendungsmöglichkeiten Ihres Smartphones sind nahezu
unbegrenzt: Text- und Bildkommunikation weltweit, Informationen
zu allen denkbaren Themen finden, Navigationsdienste nutzen, Fotos
und Videos aufnehmen und bearbeiten, nebenbei telefonieren und
vieles mehr. Wie können Sie die vielen Funktionen am besten nutzen?
Gemeinsam eignen wir uns in vier aufeinander aufbauenden Sitzungen
die Kontrolle über unsere Geräte an. In der ersten Sitzung sammeln
wir Ihre Wünsche: z.B. Übungen zur Eingabe, Einstellungen vor-
nehmen, das Finden von neuen nützlichen Zusatzprogrammen,
Kommunikationsdienste wie WhatsApp und
Skype bedienen

Kosten: € 60,- für alle vier Sitzungen. Bringen Sie Geräte, Fragen und etwas Entdeckerlust mit.

Anmeldung über Barbara Hedtmann, Rechneigrabenstraße 10, 60311 Frankfurt
Tel: 069 92105-6678, Fax: 069 92105-6793
Mail: barbara.hedtmann@frankfurt-evangelisch.de

Das vollständige Programm finden Sie hier.

22. Februar 2014
10:00bis14:00


Das Smartphone, mein Kind und ich

Tipps und Tricks für eine altersgerechte Medienerziehung

Smartphones sind sehr schnell Teil der Lebenswirklichkeit von Kindern und Jugendlichen geworden. Der mobile Internetzugang verändert vieles: Von den zugänglichen Inhalten bis zu der Art, wie wir miteinander kommunizieren.
Die Frage „Ob“ stellt sich nur noch eine begrenzte Zeit lang, es geht viel mehr um das „Wie“:

- Welche Einstellungsmöglichkeiten gibt es auf Smartphones, um bestimmte Inhalte und Aktionen auszuschliessen?
- Wie passen technische Lösungen in unsere Strategie zur Medienerziehung
- Wie funktionieren die beliebtesten Anwendungen WhatsApp und Facebook Mobil und was gibt es dabei zu beachten?
- Welche Apps sind empfehlenswert für Kinder und Jugendliche?

Dieser Workshop richte sich vor allem an Eltern mit Kindern im Alter 8 bis 16 Jahren. Neben den Impulsen des Referenten geht es vor allem um den gemeinsam Austausch zu Erziehungsstrategien und zum handlungsorientierten Ausprobieren: Bringen Sie bitte nach Möglichkeit eigene mobile Endgeräte wie Smartphones oder Tablets mit! Auch über Empfehlungen zu geeigneten Apps freuen sich alle Teilnehmer, bringen Sie Ihre Erfahrungen mit!

Ihr Referent: Gregory Grund, Medienpädagoge, Geschäftsführer bei SicherDeinWeb und Digitale Helden, Lehrbeauftragter an der Goethe Universität Frankfurt (www.sicher-dein-web.de)
Die Veranstaltung wird ermöglich durch das Freie Bildungswerk Rheinland

18. Juli 2012
09:00bis13:00
19. Juli 2012
09:00bis13:00

Wann: 18.07.2012 09:00 bis 13:00 Uhr & 19.07.2012 09:00 bis 13:00 Uhr
Wo: Hort Süd-West Eschborn
Inhalt: SicherDeinWeb konzipiert im Auftrag des Hort Süd-West Eschborn zwei interaktive Vorträge im Rahmen der pädagogischen Wochen für die 16 Mitarbeiter der Einrichtung zu den Überthemen „Kinder am PC – Der Hort in der digitalen Welt“ sowie „Möglichkeiten mobiler Geräte und die pädagogische Begleitung von Computerspielen“

1. Was tun Kinder am PC und wie können wir sie pädagogisch begleiten?
1.1 Kindliches Nutzungsverhalten
1.2 Die Bedeutung von Medienkompetenz
1.3 Leit- und Orientierungslinien für Erzieher

2. Wie gestalten wir den Umgang mit den beiden PCs im Hort?
2.1 Wie integrieren wir die PCs in unser Gesamtkonzept?
2.2 Welche Jugendschutzmöglichkeiten gibt es zentral und lokal?
2.3 Wie führen wir die Kinder an den PC?

3. Computerspiele im Hort
3.1 Welche Computerspiele faszinieren Kinder?
3.2 Wie können wir uns bei der Spielbewertung orientieren?
3.3 Welches inhaltliche und begleitende Angebot machen wir?

4. Mobile Endgeräte
4.1 Vielfalt: Welche Geräte gibt es aktuell und was können sie?
4.2 Wie gehen wir mit den Möglichkeiten um?
4.3 Reflexion der Fortbildung

Für die ZDF-Sendung WISOplus (Erstauststrahlung am 17. 04. 2012 auf ZDFinfo / Link zur Mediathek) ergab sich ein kleines Interview zum Thema selbstbestimmte Mediennutzung. Wie beim letzten Kurzinterview zu Apple stelle ich hier gerne meine Grundgedanken schriftlich dar. Die Fragen haben ich für die Lesbarkeit sinngemäß selbst gesetzt.
Gregory Grund im Interview

FRAGE: Das Internet ermöglicht uns über PC und Smartphones vielfältige Informations- und Kommunikationskanäle. Diese können sehr bereichernd sein, werden aber auch Ablenkung empfunden. Im Büro klagen viele Kollegen, dass ihre gefühlte Produktivität sinkt und sie sich schlecht auf eine größere Aufgabe einlassen können. Haben Sie Tipps für den Arbeitsalltag am PC?

ANTWORT: Priorisieren Sie Ihre Aufgaben und überlegen Sie: Brauche ich dazu Ruhe? Was lenkt mich am PC eigentlich ab?  Nutzen Sie Programme zum Nachverfolgen der eigenen Aktivitäten auf dem PC, die dann z.B. angeben, wie viel Zeit „nebenbei“ auf Facebook verbracht wird. Das hilft eigene Muster zu erkennen und ist die Basis, um eigenverantwortlich sein Kommunikationsverhalten zu gestalten.
Tools dazu gibt es in verschiedenen Varianten, eine Übersicht gibt es z.B. hier.
Eine Folge können Zeiten sein, in denen man bewusst nicht über Mail und Telefon erreichbar ist. Sprechen Sie das mit den Kollegen und mit dem Betrieb ab, um die Akzeptanz zu erhöhen.

FRAGE: Gut, wenn ich nun im ersten Schritt reflektiere, wie ich meine PC-Alltag gestalte und wohin ich gerne abschweife: Was hilft mir das? Die Fülle an Informationen, die tagtäglich auf uns einprasselt, mindert sich dadurch doch nicht, oder?

ANTWORT: Das Drohbild der „Informationsüberflutung“ wird schon lange mit dem Aufkommen neuer Medientypen bemüht und zeigt uns deutlich:
Es ist entscheidend, wie wir unsere Informations- und Kommunikations-Ströme inhaltlich und zeitlich filtern, kurz: wie wir das Wichtige vom Unwichtigen trennen.
Konkret bedeutet dass: Vermeiden Sie ständige Orientierungsbewegungen, in dem Sie zum Beispiel zwei fixe Emailsprechzeiten am Tage einrichten, zb. zu Beginn des Tages und nach dem Mittagessen. Vermeiden Sie wo es geht akkustische und visuelle Benachrichtigungen, die Sie aus Ihrer aktuellen Tätigkeit rausholen. Schließen Sie am besten auch alle Programme und Browsertabs, die Sie für Ihre Tätigkeit nicht brauchen.
Und nutzen Sie Pausen auch als Pausen.
Das ständige Suchen und Folgen von neuesten Informationen erschwert es uns konzentriert an einer Sache zu bleiben. Arbeitstechniken wie das Pomodoro-Konzept helfen uns, Aufgaben zu strukturieren.

© http://www.pomodorotechnique.com/

FRAGE: Während der Arbeit wird privat gesurft, nach Feierabend laufen weiterhin dienstliche E-Mails und Anrufe ein. Wie kann ich Arbeit und Privatleben auch technisch trennen?

ANTWORT: Die klare Trennung von Dienst und Privat fällt in vielen Bereichen zunehmend schwer. Am einfachsten fällt es die Trennung zu gestalten, wenn die Kommunikationskanäle nicht vermischt sind, also zwei unterschiedliche Geräte und Mailadressen benutzt werden.
Viele Smartphones ermöglichen auch eine Kontaktverwaltung, die bei der Differenzierung hilft. Sie können einzelne Kontakte in Gruppen sortieren und diesen Gruppen individuelle Möglichkeiten zuweisen: Freunde dürfen Sie immer erreichen, berufliche Kontakte werden nach 20 Uhr direkt an die Mailbox weitergeleitet. Android Smartphones scheinen im Gruppenmanagement flexibler, für das iPhone gibt es im Moment nur Lösungen über Umwege oder eine zweite Sim-Karte.
Selbstdisziplin ist von Nöten und fällt dann besonders leicht, wenn es klare Absprachen im Betrieb gibt.

FRAGE: Haben Sie einen abschließenden Tipp?

ANTWORT: Wir dürfen uns nicht von Technologe treiben lassen, sondern können diese bewusst nutzen, um betriebliche und persönliche Ziele zu verfolgen. Wir müssen stets neu lernen, Technik als unseren Dienstleister zu verstehen und zu gestalten.