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	<title>Gregory Grund Medienpädagoge</title>
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	<description>Infos zu &#38; Blog von</description>
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		<title>Selbstbestimmte Mediennutzung &#8211; Arbeiten und Leben mit PC und Smartphone</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 17:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkompetenz]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[Strategie]]></category>

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		<description><![CDATA[Für die ZDF-Sendung WISOplus (Erstauststrahlung am 17. 04. 2012 auf ZDFinfo / Link zur Mediathek) ergab sich ein kleines Interview zum Thema selbstbestimmte Mediennutzung. Wie beim letzten Kurzinterview zu Apple stelle ich hier gerne meine Grundgedanken schriftlich dar. Die Fragen haben ich für die Lesbarkeit sinngemäß selbst gesetzt.

FRAGE: Das Internet ermöglicht uns über PC und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die <a href="http://info.zdf.de/ZDFde/inhalt/30/0,1872,8328062,00.html" target="_blank">ZDF-Sendung WISOplus</a> (Erstauststrahlung am 17. 04. 2012 auf ZDFinfo / <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1621238/Ruhezeiten-statt-Multitasking#/beitrag/video/1621238/Ruhezeiten-statt-Multitasking" target="_blank">Link zur Mediathek</a>) ergab sich ein kleines Interview zum Thema selbstbestimmte Mediennutzung. Wie beim letzten <a href="http://www.gregory-grund.de/allgemein/apple-und-der-i-kosmos-macht-mythos-und-magie-einer-marke/" target="_blank">Kurzinterview zu Apple</a> stelle ich hier gerne meine Grundgedanken schriftlich dar. Die Fragen haben ich für die Lesbarkeit sinngemäß selbst gesetzt.<br />
<a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/04/WisoPlus_ruhezeiten_Smartphone.png"><img class="aligncenter size-full wp-image-487" title="WisoPlus_ruhezeiten_Smartphone" src="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/04/WisoPlus_ruhezeiten_Smartphone.png" alt="Gregory Grund im Interview" width="528" height="297" /></a></p>
<p>FRAGE: Das Internet ermöglicht uns über PC und Smartphones vielfältige Informations- und Kommunikationskanäle. Diese können sehr bereichernd sein, werden aber auch Ablenkung empfunden. Im Büro klagen viele Kollegen, dass ihre gefühlte Produktivität sinkt und sie sich schlecht auf eine größere Aufgabe einlassen können. Haben Sie Tipps für den Arbeitsalltag am PC?</p>
<p>ANTWORT: <strong>Priorisieren</strong> Sie Ihre Aufgaben und überlegen Sie: Brauche ich dazu Ruhe? Was lenkt mich am PC eigentlich ab?  Nutzen Sie Programme zum <strong>Nachverfolgen der eigenen Aktivitäten</strong> auf dem PC, die dann z.B. angeben, wie viel Zeit „nebenbei“ auf Facebook verbracht wird. Das hilft <strong>eigene Muster</strong> zu erkennen und ist die Basis, um <strong>eigenverantwortlich</strong> sein Kommunikationsverhalten zu gestalten.<br />
Tools dazu gibt es in verschiedenen Varianten, eine Übersicht gibt es z.B. <a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/533934" target="_blank">hier</a>.<br />
Eine Folge können Zeiten sein, in denen man bewusst nicht über Mail und Telefon erreichbar ist. Sprechen Sie das mit den Kollegen und mit dem Betrieb ab, um die <strong>Akzeptanz</strong> zu erhöhen.</p>
<p>FRAGE: Gut, wenn ich nun im ersten Schritt reflektiere, wie ich meine PC-Alltag gestalte und wohin ich gerne abschweife: Was hilft mir das? Die Fülle an Informationen, die tagtäglich auf uns einprasselt, mindert sich dadurch doch nicht, oder?</p>
<p>ANTWORT: Das Drohbild der „Informationsüberflutung“ wird schon lange mit dem Aufkommen neuer Medientypen bemüht und zeigt uns deutlich:<br />
Es ist entscheidend, wie wir unsere Informations- und Kommunikations-Ströme <strong>inhaltlich und zeitlich filtern</strong>, kurz: wie wir <strong>das Wichtige vom Unwichtigen trennen</strong>.<br />
Konkret bedeutet dass: <strong>Vermeiden Sie ständige Orientierungsbewegungen</strong>, in dem Sie zum Beispiel zwei fixe Emailsprechzeiten am Tage einrichten, zb. zu Beginn des Tages und nach dem Mittagessen. Vermeiden Sie wo es geht akkustische und visuelle Benachrichtigungen, die Sie aus Ihrer aktuellen Tätigkeit rausholen. Schließen Sie am besten auch alle Programme und Browsertabs, die Sie für Ihre Tätigkeit nicht brauchen.<br />
Und nutzen Sie <strong>Pausen</strong> auch als Pausen.<br />
Das ständige Suchen und Folgen von neuesten Informationen erschwert es uns konzentriert an einer Sache zu bleiben. Arbeitstechniken wie das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pomodoro_Zeitmanagement" target="_blank">Pomodoro-Konzept</a> helfen uns, Aufgaben zu strukturieren.</p>
<div id="attachment_467" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/04/pomodoro-technique.jpg"><img class="size-full wp-image-467" title="pomodoro-technique" src="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/04/pomodoro-technique.jpg" alt="" width="300" height="239" /></a><p class="wp-caption-text">© http://www.pomodorotechnique.com/</p></div>
<p>FRAGE: Während der Arbeit wird privat gesurft, nach Feierabend laufen weiterhin dienstliche E-Mails und Anrufe ein. Wie kann ich Arbeit und Privatleben auch technisch trennen?</p>
<p>ANTWORT: Die klare Trennung von Dienst und Privat fällt in vielen Bereichen zunehmend schwer. Am einfachsten fällt es die Trennung zu gestalten, wenn die Kommunikationskanäle nicht vermischt sind, also zwei unterschiedliche Geräte und Mailadressen benutzt werden.<br />
Viele Smartphones ermöglichen auch eine <strong>Kontaktverwaltung</strong>, die bei der Differenzierung hilft. Sie können einzelne Kontakte in Gruppen sortieren und diesen Gruppen individuelle Möglichkeiten zuweisen: Freunde dürfen Sie immer erreichen, berufliche Kontakte werden nach 20 Uhr direkt an die Mailbox weitergeleitet. Android Smartphones scheinen im Gruppenmanagement flexibler, für das iPhone gibt es im Moment nur Lösungen über Umwege oder eine <a href="http://www.dualsimadapter.org/" target="_blank">zweite Sim-Karte</a>.<br />
<strong>Selbstdisziplin ist von Nöten</strong> und fällt dann besonders leicht, wenn es klare <strong>Absprachen</strong> im Betrieb gibt.</p>
<p>FRAGE: Haben Sie einen abschließenden Tipp?</p>
<p>ANTWORT: Wir dürfen uns nicht von Technologe treiben lassen, sondern können diese <strong>bewusst nutzen</strong>, um betriebliche und persönliche Ziele zu verfolgen. Wir müssen <strong>stets neu lernen</strong>, Technik als unseren Dienstleister zu verstehen und zu gestalten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Medienerziehung heute – SicherDeinWeb im Interview</title>
		<link>http://www.gregory-grund.de/allgemein/452/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 17:45:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Eltern]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kindersicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Medienerziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Workshop]]></category>

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		<description><![CDATA[Elternworkshop mit SicherDeinWeb
Seit Ende 2010 bietet SicherDeinWeb mit dem Jugendschutz Frankfurt/M und dem Stadtelternbeirat Frankfurt/M für Eltern Workshops zum Thema  &#8220;Medienerziehung heute &#8211; So richte ich Computer &#38; Handy kindgerecht ein&#8221; an.
Exakt diesen Themen behandelt Marcel Rechlitz in seiner Abschlußarbeit und bat uns zu einem Interview. Mit seiner freundlichen Genehmigung teilen wir es gerne hier.
1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 280px"><a href="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_9206.jpg"><img class=" " style="margin-left: 1px; margin-right: 1px;" src="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2012/04/IMG_9206-300x199.jpg" alt="" width="270" height="179" /></a><p class="wp-caption-text">Elternworkshop mit SicherDeinWeb</p></div>
<p>Seit Ende 2010 bietet <a href="http://www.sicher-dein-web.de/" target="_blank">SicherDeinWeb</a> mit dem <a href="http://www.jugendschutz-frankfurt.de/" target="_blank">Jugendschutz Frankfurt/M</a> und dem <a href="http://www.steb-ffm.de/" target="_blank">Stadtelternbeirat Frankfurt/M</a> für Eltern Workshops zum Thema  &#8220;Medienerziehung heute &#8211; So richte ich Computer &amp; Handy kindgerecht ein&#8221; an.<br />
Exakt diesen Themen behandelt <a href="http://twitter.com/mars_eille" target="_blank">Marcel Rechlitz</a> in seiner Abschlußarbeit und bat uns zu einem Interview. Mit seiner freundlichen Genehmigung teilen wir es gerne hier.</p>
<p><strong>1.  Sie bieten unter anderem Workshops und Vorträge für Eltern an, in denen  Sie den Einsatz von PC-Kindersicherungen in der Medienerziehung  thematisieren. Stellen Sie sich, ihre Arbeit und deren Grundsätze bitte  kurz vor.</strong></p>
<p>Mein Name ist <a href="../" target="_blank">Gregory Grund</a> und ich bin Medienpädagoge. Ich arbeite mit einer Hälfte am Fachbereich  Erziehungswissenschaften der Goethe Universität Frankfurt und bin dort  Lehrbeauftragter für den Bereich „Neue Medien“. Auf der anderen Hälfte  arbeite ich selbstständig mit zwei Kollegen unter dem Namen  SicherDeinWeb. Unser Ziel ist es, im Kontext medienpädagogischer Fragen  zu sensibilisieren, Fachwissen zu vermitteln und handlungsorientiert die  Entwicklung eigener Strategien zu unterstützen.  Dazu bieten wir  Workshops, Beratung und digitales Lernmaterial zu Themen wie  Kindersicherungssoftware, Cybermobbing, Selbstdarstellung in sozialen  Netzen etc  für Eltern, Jugendliche, Schulklassen sowie Unternehmen und  Einrichtungen an. Unsere Absicht ist es, Orientierung in den sehr  dynamischen digitalen Welten zu geben und dabei technische und  kommunikative Tipps in eine individuelle Strategie direkt umsetzbar zu  machen.</p>
<p><strong>2. Wie gestalten Sie Ihre Veranstaltungen zum  Thema „Kindersicherung“? Stehen technische, pädagogische oder rechtliche  Aspekte im Mittelpunkt?</strong></p>
<p>Alle drei Aspekte spielen in  diesem Workshop eine Rolle. In den vier Stunden führen wir zunächst in  kindliches und jugendliches Nutzungsverhalten am PC ein und lernen dabei  vor allem die teilnehmenden Eltern kennen. Wir versuchen direkt  individuelle Herausforderungen zu identifizieren und bringen auch die  Eltern mit Ihren Erfahrungen miteinander ins Gespräch. Beim  Nutzungsverhalten spielen dann auch rechtliche Aspekte eine Rolle,  insbesondere wenn es um Urheberrechtsverletzung durch Filesharing und  Abofallen geht. Nach der Hinleitung installieren die Eltern begleitet  auf ihren mitgebrachten Laptops die Kindersicherungssoftware und lernen  die Hauptfunktionen (Nutzungszeiten, Netzinhalte und Programme  einstellen)  und deren Möglichkeiten kennen. Es ist aber sicherlich  nicht primär eine Softwareschulung, uns ist wichtiger, dass die Eltern  die <strong>Möglichkeiten für ihre Erziehungsstile</strong> begreifen  und sich über eine sinnvolle Strategie mit den anderen Eltern  verständigen. Den Abschluss bilden dann Anregungen für das  Eltern-Kind-Verhältnis: Welche Anlässe gibt es, um Mediennutzung in der  Familie zu besprechen? Wie kann ich mein Kind aktiv begleiten und mit  ihm reflektieren? Wie kommuniziere ich, damit meine Botschaften  verständlich ankommen?</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2011/01/Workshop_Kindersicherung_51.jpg"><img style="border: 1px solid black; margin-left: 1px; margin-right: 1px;" title="Workshop_Kindersicherung_5" src="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2011/01/Workshop_Kindersicherung_51-300x226.jpg" alt="" width="300" height="226" /></a><p class="wp-caption-text">©SicherDeinWeb Florian Borns mit Eltern</p></div>
<p><strong>3.Welche Eltern besuchen ihre Veranstaltungen zu den Themen Medienerziehung und „Kindersicherung“?</strong></p>
<p>Grundsätzlich  Eltern, die bereits ein Stück weit für die Medienerziehung  sensibilisiert sind und sich selbst auch ein gewisses technisches  Geschick zutrauen. Das kann Interesse an der Weiterbildung sein, manche  haben auch bereits einen bestimmten Einsatzwunsch resultierend aus ihrer  aktuellen Situation. Auffallend ist, dass viele Eltern relativ alte  Kinder haben. Ich persönlich sehe die <strong>effektivste Nutzung dieser Software</strong> bei der Begleitung der ersten Schritte am Rechner, momentan also wahrscheinlich mit 5-6 Jahren und im <strong>Grundschulalter</strong>.  Schwierig wird es, wenn ein 15-jähriger Jugendlicher nach jahrelangen,  unreglementierten Netzzugang in ein enges Korsett gesteckt werden soll.  Idealerweise begleitet die Software von Beginn an die Netznutzung und  kann dann sukzessive abgebaut werden.</p>
<p>Viele Eltern haben auch  sicherlich den Wunsch nach Austausch und möchten andere Eltern und ihre  Strategien in den gleichen Situationen kennenlernen.</p>
<p><strong>4.  Welche Ängste und Probleme äußern Eltern nach Ihrer Erfahrung in Bezug  auf die Mediennutzung ihrer Kinder? Welche Hilfen wünschen sie sich?</strong></p>
<p>Die  neuen Medien stellen Eltern auf eine ganz besondere Herausforderung, da  sie nicht auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen können und ihre  Kinder oftmals als deutlich versierter erleben. Ein zentraler Punkt sind  die Nutzungszeiten und deren Einhaltung. Zeitliche Vorgaben muss jede  Familie für sich entwickeln, dabei hilft der Austausch mit anderen.</p>
<p>Bei der Umsetzung kann die Software sehr gut unterstützen, da <strong>zeitliche Limits für PC- und Internetzeiten</strong> festgelegt werden können und der PC dann runterfährt. Das Drohen und der Schwarze Peter &#8220;<em>du, ich ziehe gleich das  Stromkabel</em>&#8221; kann so elegant auf die Software delegiert werden. Interessant dabei ist vor allem auch das <strong>TAN-System</strong>,  mit den Kinder vorher definierte Kontingente selbstständig über die  Woche verteilt einlösen können. Das fördert das Wahrnehmen von  aufgewendeter Zeit sowie die eigenständige Einteilen.<br />
Das zweite Problemfeld sind <strong>Urheberrechtsverletzungen sowie Abofallen</strong>.  Einige Risiken lassen sich mit der Software und dem Vermitteln einer  grundsätzlichen Datensparsamkeit für Kinder minimieren. Zusätzlich ist  es natürlich unerlässlich, dass sich die Eltern interessieren und  informieren. Es ist weder für Kinder noch Eltern einfach  nachzuvollziehen, welche Quellen für Musik und Filme legal sind, der  Markt ist da sehr dynamisch, die Rechtssprechung teils unklar. Wichtig  ist, mit den Kindern über Quellen zu reflektieren und sich über die  Grundlagen zu informieren.<br />
Hier braucht es sicherlich  nachvollziehbare Informationen für Eltern. Viele sind mit den  technischen und juristischen Feinheiten (Was sind P2P-Netzwerke und was  ist der Unterschied zu einem Stream? Warum ist das eine Portal legal,  dass andere aber nicht?) nicht vertraut.<br />
Dann spielt natürlich die  Konfrontation mit ungeeigneten Inhalten über das Netz eine große Rolle  in den Befürchtungen der Eltern. Gewalt, Pornographie, Extremismus,  Glücksspiel und Werbung sind dabei oft genannte Bereiche. Viele Eltern  wünschen sich dabei insbesondere für junge Kinder einfache Filter, die  Seiten mit diesen Inhalten aus dem Surferlebnis Ihrer Kinder fernhalten.  Diese <strong>Sicherheit kann nie zu 100%</strong> gewährleistet werden, das wirkungsvollste Werkzeug der Eltern ist immer die <strong>Dialogbereitschaft, die Begleitung von medialen Erfahrungen</strong> und die Möglichkeit für Kinder, über Erlebnisse sprechen zu können.  Einen Großteil unerwünschter Seiten lässt sich mit  Kindersicherungssoftware über Filter nach Themen in Kombination mit   Black- &amp; Whitelist filtern. Wichtig ist dabei für Eltern, dass diese  Filter fliessend an die Entwicklung des Kindes angepasst werden  sollten.<br />
Die <strong>aktuellen Ansätze des JMStVs</strong> spielen in der Lebenswirklichkeit der Eltern in unseren Workshops keine Rolle und sind auch nicht groß bekannt.</p>
<div class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_9218.jpg"><img class=" " style="border: 1px solid black; margin-left: 1px; margin-right: 1px;" title="Gregory Grund, SicherDeinWeb bei einem Elternworkshop" src="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2011/02/IMG_9218-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">SicherDeinWeb im Elternworkshop</p></div>
<p><strong>5.  Elterliche Medienerziehung erfordert elterliche Medienkompetenz. Was  sind Ihrer Meinung nach diesbezüglich die größten Defizite von Eltern.  Welche Lösungen sehen Sie?</strong></p>
<p>Medienerziehung erfährt  täglich eine zunehmende Bedeutung. Eltern mit Interesse an der digitalen  Lebenswelt und der Bereitschaft sich lebenslang selbstgesteuert mit  neuen Techniken auseinanderzusetzen, haben schon sehr gute  Voraussetzungen. Alle Eltern müssen für sich auch eine Position beziehen  und diese auch fortlaufend mit Ihren Kindern diskutieren. Wir müssen  Ihnen helfen, diese Positionen zu finden und Sie dabei unterstützen, Sie  auch gelebt in die Familien zu bekommen. Die Vernachlässigung bis  Aufgabe von Medienerziehung, welche oftmals aus Unsicherheit und  fehlendem Vertrauen in die elterliche Kompetenz wächst, macht  unreflektierte Extremnutzungen möglich.</p>
<p>Konkrete Defizite haben  wir bei diesem dynamischen Themen alle, Eltern haben oftmals  Aufholbedarf im grundlegenden Umgang mit der Technik und mit den  gesellschaftspolitischen Auswirkungen des Internets. Viele Eltern  bemerken an sich selbst das Muster des ewigen Mahners, der stets vor den  Gefahren warnt. Dabei ist auch das <strong>positive Vorleben von eigenen Mediennutzungsstrategien</strong> essentiell für die Ausbildung von Medienkompetenz bei Kindern. Das gilt  für bekannte Medien wie dem Fernseher und noch mehr für die vielen  neuen Möglichkeiten des Netzes.<br />
Zugespitzt ist die Lösung, nicht nur  für medienpädagogische Themen, stets Lernen. In unserer  Wissensgesellschaft mit ihren sich schnell wandelnden Anforderungen an  uns, brauchen wir zunehmend die gelebte <strong>Kultur des lebenslangen Lernens</strong>.  Dies kann nicht nur mit im Netz publizierten Infomaterialien  funktionieren, Lernen ist Kommunikation. Es braucht mehr Treffpunkte und  Fortbildungen auch für Eltern. Neben selbstorganisierten  Veranstaltungen sehe ich auch Verantwortung bei Unternehmen sowie der  Politik auf allen Ebenen. Manche Einrichtungen und Unternehmen bieten  Ihren Mitarbeitern bereits Elternweiterbildungen. Da sind  medienpädagogische Themen oftmals doppelt relevant, ein Thema wie <strong>Passwortsicherheit</strong> nutzt auch im Berufsalltag.</p>
<p><strong>6.  Mediennutzung innerhalb der Familie ist eingebettet in den  Erziehungsstil der Eltern. Die Unterstützung durch Kindersicherungen  kommt manchen Erziehungsstilen mehr entgegen als anderen. Was raten Sie  Eltern für den Einsatz einer solchen technischen Lösung?</strong></p>
<p>Grundsätzlich ist die <strong>Kindersicherungssoftware eine flankierende Maßnahme</strong> in der Gesamtstrategie und auf keinen Fall ein Art Autopilot, der die  Medienerziehung ersetzt. Wie umfangreich und in welcher Art sie genutzt  wird, kann ganz auf den individuellen Stil angepasst werden. Zentral für  uns ist, die Software als regelmäßigen <strong>Gesprächsanlass in der Familie</strong> zu nutzen. Wie kommt man mit der Zeit zu recht, welche neuen Seiten  interessieren die Kinder und sollen freigeschaltet werden? Es gibt auch  gute Gründe, warum die Software auf für die Kinder eine Bereicherung  ist. Wir  raten dazu, die Software nicht „von Oben herab“ aufzudrücken,  sondern direkt Verständnis für die Maßnahme zu fördern.  Verständlicherweise wirkt die Software als ein starkes  Kontrollinstrument, eine Facette, die viele Eltern in ihrer Strategie  nicht überbetonen wollen. Auch hier gibt es Gestaltungsraum, viele  Eltern nutzen zum Beispiel bewusst die Report-Funktion nicht, die  genauer über das Nutzungsverhalten des Kindes Aufschluß gibt.</p>
<p><strong>7.  Viele Veranstaltungen zu Fragen der Medienerziehung sind darauf  angewiesen, dass Eltern aktiv die Teilnahme an ihnen suchen. Es gibt  jedoch auch Eltern, die mit klassischen Angeboten nicht erreicht werden  können. Welche Konzepte gibt es, auch schwer erreichbare Eltern für  Themen der Medienerziehung zu sensibilisieren?</strong></p>
<p>Richtig,  hier zeigen sich die Grenzen von Onlinematerialien und Infobroschüren.  Diese kommen an, wenn Sie über persönliche Kontakte und mit begleitenden  Gesprächen angeboten werden können und reichen bei Weitem nicht aus.  Einrichtungen wie die Erziehungshilfe können sehr wertvolle Partner  sein, da Sie direkt in den Familien für Fragen der Medienerziehung  sensibilisieren können. Das medienpädagogische Workshopangebot im  Rhein-Main-Gebiet ist leider sehr überschaubar. Insbesondere, wenn Sie  mit relativ hohen Teilnahmegebühren verbunden sind.<br />
In Frankfurt sind unsere Workshops zur Kindersicherungssoftware Dank der Unterstützung des <a href="http://www.steb-ffm.de/">Stadtelternbeirats</a> für finanzschwache Eltern sogar kostenfrei.</p>
<p><strong>8.  Erziehungsberatung bewegt sich zwischen Erwachsenenbildung und  Jugendhilfe. Je nach Schwerpunkt und Zielgruppe sind unterschiedliche  Ansätze und Institutionen darin involviert. Wie gestaltet sich die  Kooperation von Jugendhilfe, Bildungs-/Erziehungseinrichtungen und  Erwachsenenbildung in Bezug auf die medienpädagogische  Erziehungsberatung?</strong></p>
<p>In Frankfurt gibt es zumindest Schnittstellen in Form von Weiterbildungsmöglichkeiten. Über den <a href="http://www.jugendschutz-frankfurt.de/">präventiven Jugendschutz Frankfurt</a> werden viele Angebote gemacht. Einrichtungen der Jugend- und  Erziehungshilfe holen sich vermehrt für aktuelle Themen auch externe  Experten für Teamfortbildungen ins Haus.</p>
<p><strong>9. Wo bestehen  diesbezüglich Bedarfe und Potenziale für die Zukunft? Welche Rolle muss  Familienbildung in Bezug auf die Medienerziehung und Jugendmedienschutz  spielen?</strong></p>
<p>Jugendmedienschutz kommt durch die globale Struktur des Netzes schnell an <strong>Wirksamkeitsgrenzen</strong>.  Das Potential ist sicher noch nicht ausgeschöpft. Neben dem Verhindern  von altersungemäßen Inhalten, ist es aber zunehmend wichtig, Familien  als Schutz- und Reflexionsraum zu stärken. Eine Intensivierung der  Elternarbeit von Einrichtungen wie Schulen und Kindertagesstätten kann  benötigte Allianzen bilden und auf die Herausforderungen der  Medienerziehung eingehen. Für kompetente Medienerziehung sind  niedrigschwellige Weiterbildungs- und Austauschangebote für Eltern  zentral. Neben politischen Initiativen und Kampagnen zu Sensibilisierung  erhoffe ich mir auch zunehmend Netzwerkeffekte. Je mehr Eltern sich die  offenen Fragen und Ihre Verantwortung bewusst machen und darüber mit  anderen Eltern sprechen, desto besser ist die Grundlage für alle  Unterstützungsangebote.</p>
<p style="text-align: left;">Die Fragen beantwortete <a href="../" target="_blank">Gregory Grund</a> für SicherDeinWeb.<br />
Auch in diesem Jahr führen wie die Workshopreihe fort, die <a href="http://www.sicher-dein-web.de/urheberrecht/elternworkshop-kindersicherung-so-mache-ich-unseren-familiencomputer-fit" target="_blank">nächsten Termine</a> in Frankfurt am Main sind am 05. 05. / 23. 06 / 08. 09 / 03. 11 und am 08. 12. 2012.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Bachelorarbeiten Medienpädagogik Teil II</title>
		<link>http://www.gregory-grund.de/allgemein/bachelorarbeiten-medienpadagogik-teil-ii/</link>
		<comments>http://www.gregory-grund.de/allgemein/bachelorarbeiten-medienpadagogik-teil-ii/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 15:05:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Bachelorarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschule]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpädagogik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.gregory-grund.de/?p=443</guid>
		<description><![CDATA[Die Bachelorarbeiten des Wintersemesters 2011-12 sind geschafft, meinen Glückwunsch an alle Absolventen. Wie gewohnt stelle ich hier gerne die medienpädagogischen Themen vor, 2 Arbeiten gibt es als kompletten Download für alle Interessenten.
Medienkompetenz im Elementarbereich: Konzepte, Praxis, Perspektiven / von Florian Erb
Über die Begriffe Kindheit, Medien und Medienkompetenz führt die Arbeit in die Betrachtung von Medienkompetenzvermittlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bachelorarbeiten des Wintersemesters 2011-12 sind geschafft, meinen Glückwunsch an alle Absolventen. Wie gewohnt stelle ich hier gerne die medienpädagogischen Themen vor, 2 Arbeiten gibt es als kompletten Download für alle Interessenten.</p>
<p><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/03/Erb-Florian-Medienkompetenz-im-Elementarbereich_FINAL.pdf">Medienkompetenz im Elementarbereich: Konzepte, Praxis, Perspektiven</a> / von Florian Erb<br />
Über die Begriffe Kindheit, Medien und Medienkompetenz führt die Arbeit in die Betrachtung von Medienkompetenzvermittlung &amp; Medienerziehungskonzepten für Kindergärten.</p>
<p><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/03/Zahn-Melanie-Computerspielabhaengigkeit-bei-Jugendlichen.pdf">Computerspielabhängigkeit bei Jugendlichen: Erscheinungsformen, Diagnostik, Interventions- und Präventionsmöglichkeiten</a> / von Melanie Zahn<br />
Grundlage bilden die Begriffe Computerspiele und abhängiges Nutzungsverhalten, um im Hauptteil pädagogische Präventions- und Interventionsmöglichkeiten zu vorzustellen. Aus der Praxis wird das <a href="http://www.infocafe.org/" target="_blank">Infocafe Neu-Isenburg</a> vorgestellt.</p>
<p><strong>Weitere Themen in dieser Prüfungsphase waren:</strong></p>
<p><strong></strong>- Herausforderung Medienerziehung am Beispiel der Begleitung von Kindern in die Computer- und Interneteinführung im Alter von sechs bis 13 Jahren.</p>
<p>- Medienerziehung &#8211; Kindersicherungssoftware als unterstützende technische Maßnahme</p>
<p>- Digitale Medien in Grundschulen &#8211; Voraussetzungen und Einsatzmöglichkeiten</p>
<p>- Der Einsatz von mobilen Lernprogrammen in der Aus- und Weiterbildung</p>
<p>- Medienkompetenz im Kindesalter – Eine erzieherische Herausforderung für Eltern und Erzieher</p>
<p>- Gewaltige Zeiten? Zum Einfluss medialer Gewalt auf die Entstehung realer Gewalt bei Jugendlichen</p>
<p>Ich bedanke mich für den Input und freue mich auf weitere spannende Arbeiten im kommenden Semester!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mediendidaktik im Hochschulseminar &#8211; Rückblick WiSe 11-12 &#8211; Etherpads</title>
		<link>http://www.gregory-grund.de/allgemein/mediendidaktik-im-hochschulseminar-ruckblick-wise-11-12-etherpads/</link>
		<comments>http://www.gregory-grund.de/allgemein/mediendidaktik-im-hochschulseminar-ruckblick-wise-11-12-etherpads/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 18:17:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Etherpad]]></category>
		<category><![CDATA[Mediendidaktik]]></category>
		<category><![CDATA[Seminar]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Frühling steht vor der Tür, das Wintersemester ist Geschichte. Zeit, sich mit dem Wirken der Etherpads auseinanderzusetzen. Im ersten Teil erfahren Sie mehr über das mediendidaktische Settings des Seminars.

Einstieg
Nach 3 Sitzungen mit Inputs von mir sowie der handlungsorientierten Einführung in die Blog-Software konnte das Experiment beginnen. Als eben solches angekündigt, führt ich zu Beginn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Frühling steht vor der Tür, das Wintersemester ist Geschichte. Zeit, sich mit dem Wirken der Etherpads auseinanderzusetzen. Im <a href="http://www.gregory-grund.de/allgemein/mediendidaktik-im-hochschulseminar/" target="_blank">ersten Teil</a> erfahren Sie mehr über das mediendidaktische Settings des Seminars.</p>
<p><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/10/Etherpad_Screenshot.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-280" title="Etherpad Screenshot" src="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/10/Etherpad_Screenshot.jpg" alt="" width="531" height="389" /></a></p>
<h3>Einstieg</h3>
<p>Nach 3 Sitzungen mit Inputs von mir sowie der handlungsorientierten Einführung in die Blog-Software konnte das Experiment beginnen. Als eben solches angekündigt, führt ich zu Beginn eines Teilnehmerreferats in die Technik der Etherpads ein. Dabei skizzierte ich auch die Nutzungsmöglichkeiten &#8220;kollaboratives Protokoll&#8221; im Hauptfenster und &#8220;Nebenfragen&#8221; im Chatfenster, appellierte aber auch an die Experimentierfreude der Teilnehmer.<br />
In dieser Sitzung waren ca. 80 Studierende anwesend und der Großteil stürmte auch direkt ins Pad.<br />
Hier offenbarten sich bereits einige Technikherausforderungen:</p>
<ul>
<li>Ab ca. 30 zeitgeleichen Nutzer kam es zu Schwierigkeiten mit der Synchronität, oftmals musste der Nutzer die Seite neu laden. Ursachen können auch beim WLAN liegen oder des großen Zugriffs über die selbe IP geschuldet sein. Keinem der gut 60 ausprobierenden Teilnehmern blieb der Padzugriff verwehrt, die Performancenachteile verteilten sich auf alle Nutzer.</li>
<li> Teilnehmerrückmeldungen nach gab es mehr Probleme mit dem Internet Explorer als mit dem Firefox</li>
<li>In der von mir benutzen Version gibt es 32 verschiedene Farben, die Nutzern zugeordnet werden. Diese kamen dann natürlich auch doppelt vor, was die bereits existierende Farbverwirrung noch vergrößerte.</li>
</ul>
<p>Ich forderte alle Teilnehmer auf, sich bei Interesse durch Fragen und Mitschriften zu beteiligen und betonte, dass die Farben bzw. die Autorenschaft für uns eher nebensächlich sind. Die inhaltliche Hauptarbeit des Protokollierens und Anreicherns übernahm ich. Leider, wie ich noch ausführen werde.</p>
<p>Die Beteiligung der Teilnehmer war sehr groß, wobei ca. 60-70% der Beiträge Fragen waren. Diese bezogen sich oft auf das Thema und waren Verständnisfragen, Literaturwünsche und auch Diskussionsimpulse. Manche beantwortete ich direkt im Pad, Impulse für die Gruppe verbalisierte ich an die Referatsgruppe zurück, die während der Sitzung selbst nicht mit dem Pad arbeitete. Interessanterweise kamen auch einige allgemeine Fragen, die sonst wohl im Laufe der Sitzung nicht gestellt worden wären. Die restlichen Beiträge waren Protokollergänzungen. Das kollaborative Schreiben irritierte zunächst, da z.B. Textblöcke wie von Zauberhand an einer anderen Stelle auftauchten und manche Punkte doppelt genannt wurden.  In dieser ersten Sitzung gab es auch kaum eine Trennung von Hauptfenster und Chat. Diese etablierte sich zunehmend in den folgenden Wochen.</p>
<h3>Führung</h3>
<p>Leider verfestigte sich auch die &#8220;Hierachie&#8221; im Pad, in den folgenden Wochen war ich Hauptprotokollant, der vorsichtig ergänzt wurde und nebenbei noch Fragen beantwortete. Über die Grenzen des Machbaren ging es vor allem dann, wenn ich mich selbst verstärkt in die Diskussion einklinkte. Die einzelnen Seminarmitglieder hatten offensichtlich Schwierigkeiten, dann selbst federführend zu protokollieren.<br />
So kommt es, dass manche der Sitzungspads recht detailliert die Referatsinhalte protokollieren und nur teilweise die Diskussion abbilden, welche ich dann oft im Nachhinein zu rekonstruieren versuchte.</p>
<p>In den letzten Wochen versuchte ich die Teilnehmer stärker zu involvieren und kündigte zu Beginn der Sitzungen eine Abwandlung des Experiments an: Ich selbst würde während der Sitzung im Hauptfenster nichts schreiben. Die Gruppe war gefordert, gemeinschaftlich ein Protokoll zu erstellen.<br />
In der ersten Woche passierte dabei nicht viel. Einige Teilnehmer hatten das Pad für sich als &#8220;passives&#8221; Medium genutzt, beteiligten sich nie, lasen während der Sitzung dort aber mit. Auch andere waren sichtlich irritiert davon, in ein leeres Pad drauf los zu schreiben.<br />
Interessanterweise lief es in der zweiten Wochen meiner Zurückhaltung deutlich besser. Mehrere Teilnehmer beteiligten sich an der Enstehung.<br />
Eine wichtige Erkenntnis dabei ist: Natürlich kommt es auch hier auf die Personen drauf an.<br />
Ein diskussionsfreudiger Teilnehmer, der sich in der ersten Zwischenevaluation als starker Pad-Befürworter positionierte, war im zweiten Durchlauf das &#8220;Zugpferd&#8221; des Protokolls. Er war die Woche zuvor nicht anwesend und verleitet mich so zu der Annahme, dass es für den Seminarkontext 1-2 klare Hauptprotokollanten geben sollte.</p>
<h3>Evaluation</h3>
<p>Während des Seminar gab es 2 Evaluationsrunden. Nach circa der Hälfte der Sitzung gab es einen Fragebogen zur Veranstaltung, der auch mediendidaktische Punkte abfragte. In der letzten Sitzung habe ich dann noch verbal Feedback, insbesondere zu den Pads, erbeten.</p>
<p>Die schriftliche Evaluation nach erst 3-4 wöchiger Bekanntschaft mit den Pads ist wohl sehr begrenzt aussagekräftig.</p>
<p><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/02/Etherpads_Evaluation1.jpg"><img class="alignleft size-large wp-image-426" title="Etherpads Evaluation" src="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/02/Etherpads_Evaluation1-1024x94.jpg" alt="" width="529" height="72" /></a></p>
<p style="text-align: left;">Leicht im Vorteil ist hier die Nutzung im Nachhinein, als Protokoll, welches eine Ergänzung zu den jeweiligen Referatspräsentationen ist.<br />
Die mündlichen Rückmeldungen in der letzten Seminarwochen waren ausgesprochen plastisch.<br />
Ein Großteil der Teilnehmer äusserte sich positiv über die Pads. Genannte Vorteilen waren:</p>
<ul>
<li>Möglichkeit, Fragen zu stellen, ohne die Referatsgruppe und den Fluß zu unterbrechen</li>
<li>Fragen stellen zu können, die nicht unbedingt thematisch passten</li>
<li>sich anonym, ohne Wortmeldung beteiligen zu können</li>
<li>unmittelbar Rückmeldungen vom Seminarleiter und den anderen Teilnehmern zu bekommen</li>
<li>die einfachere Verteilung von Links</li>
<li>aktive Informationsaufnahme und direkte Weiterverarbeitung</li>
<li>Möglichkeit, verpasste Sitzungen nachzulesen</li>
<li>als erste Anregungen für schriftliche Arbeiten</li>
</ul>
<p>Als negativer Punkte wurden die erwähnten technische Probleme mit der Synchronität bei vielen Nutzern genannt. Ebenfalls gab es die Rückmeldung, dass das Mitlesen des Pads während des Referats subjektiv als Ablenkung empfunden wurde. Die Teilnehmerin beschloss daher, die Pads während der Seminare nicht aufzurufen, was für mich auch eine Form von Medienkompetenz ist.</p>
<p>Mein eigener Eindruck ist verhalten positiv. Ich denke, dass es für viele Teilnehmer eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Referatsthema bedeuten kann, wenn parallel dazu sich kollaborativ ausgetauscht wird. Auch die Verfügbarkeit im Nachhinein wird sich hoffentlich für einige Teilnehmer künftig noch als wertvoll erweisen. Dadurch, dass im Seminarraum PCs zur Verfügung stehen, bin ich sehr froh ein konstruktives Angebot machen zu können. Subjektiv hat sich das private Surfen während der Sitzungen im Vergleich zu den Vorseminaren durch diese Beteiligungsmöglichkeit deutlich verringert.</p>
<h3>Ausblick</h3>
<p>Auch im kommenden Semester plane ich mit dem Pads weiter zu experimentieren. Als Learning aus diesem Semester werde ich selbst weniger mitschreiben. Stattdessen plane ich, in jeder Sitzung 1-2 freiwillige Hauptprotollanten zu gewinnen, die von anderen interessierten Teilnehmern unterstützt werden können. Zusätzlich werde durch die Anregung in den Kommentaren des ersten Teiles die Pads den Referatsgruppen frühzeitig zur Verfügung stellen. So können diese als Ergänzung zu den eigenen Arbeitsgruppen auf Olat für die Referatsvorbereitung genutzt werden.</p>
<p>Wie immer freue ich mich über Tipps und Kommentare und bedanke mich für das Lesen.</p>
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		<title>Safer Internet Day 2012 &#8211; Die Foto-Ampel</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 23:06:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum bereits fünften Mal findet heute, am Dienstag den 07. 02. 2012, der Safer Internet Day statt. Der SID ist ein von der Europäischen Union initiierter jährlich veranstalteter  weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. In Deutschland  koordiniert die Informationsplattform www.klicksafe.de die Aktionen.
Auch SicherDeinWeb leistet einen Betrag zum bewussten Umgang im Internet.
Die Foto-Ampel [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/02/Foto-Ampel1.gif"><img class="alignleft size-full wp-image-413" title="Foto-Ampel" src="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2012/02/Foto-Ampel1.gif" alt="" width="180" height="250" /></a>Zum bereits fünften Mal findet heute, am Dienstag den 07. 02. 2012, der Safer Internet Day statt. Der <a href="http://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/" target="_blank">SID</a> ist ein von der Europäischen Union initiierter jährlich veranstalteter  weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet. In Deutschland  koordiniert die Informationsplattform <a href="http://www.klicksafe.de/" target="_blank">www.klicksafe.de</a> die <a href="http://www.klicksafe.de/ueber-klicksafe/safer-internet-day/sid-2012/" target="_blank">Aktionen</a>.<br />
Auch SicherDeinWeb leistet einen Betrag zum bewussten Umgang im Internet.</p>
<p>Die Foto-Ampel (<a href="http://www.foto-ampel.de/" target="_blank">www.foto-ampel.de</a>) ist eine starke Kommunikationshilfe, um ungefragter Foto-Hochladerei zu begegnen. Gemeinsam mit Unterstützern wie dem <a href="http://www.muk-hessen.de/" target="_blank">MuK Hessen</a>, dem <a href="http://www.infocafe.org/" target="_blank">Infocafe Neu-Isenburg</a> und dem <a href="http://www.jugendschutz-frankfurt.de/" target="_blank">präventiven Jugendschutz Frankfurt</a> machen wir die Aktion publik und fordern Nutzer auf, Farbe zu bekennen.<br />
Welche Farbe passt zu Ihnen? Binden Sie die passende in Ihr Profil ein  und geben auch Sie Ihrem Umfeld einen Impuls, welchen Umgang mit Fotos  Sie sich online wünschen!</p>
<p>Die Aktion ist selbstverständlich kostenlos und bleibt auch nach dem SID 2012 bestehen.<br />
Nutzen Sie die Foto-Ampel gerne für Ihre Arbeit mit z.B. Jugendlichen  oder für Ihr privates Umfeld, natürlich tragen wir Sie gerne auch als  Unterstützer / Befürworter der Aktion ein. Schicken Sie uns dazu einfach  eine Mail an info@foto-ampel.de<br />
Constanze Kurz vom CCC und andere sind bereits dabei!</p>
<p><a href="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2012/02/SID12_Banner.jpg"><img title="SID12_Banner" src="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2012/02/SID12_Banner-300x84.jpg" alt="" width="499" height="139" /></a></p>
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		<title>»Against Cybermobbing« &#8211; die Eichendorffschule bringt alle miteinander ins Gespräch</title>
		<link>http://www.gregory-grund.de/allgemein/%c2%bbagainst-cybermobbing%c2%ab-die-eichendorffschule-bringt-alle-miteinander-ins-gesprach/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 11:12:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[
„Against Cybermobbing“ &#8211; so der Titel des diesjährigen Schülervertretungstag der Eichendorffschule am  23.01.2012 in Kelkheim. Unter diesem Motto initierte die SV an diesem  Tage und darüber hinaus verschiedene Aktionen, die zu einer nachhaltigen  Sensiblisierung und gesteigerter Handlungskompetenz beitragen können,  wie:

Austausch aller Klassenvertreter vor und nach dem gemeinsamen Anschauen des Films Homevideo
Offene  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2012/01/120124_SVTag_Eichendorffschule_cybermobbing.png"><img title="120124_SVTag_Eichendorffschule_cybermobbing" src="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2012/01/120124_SVTag_Eichendorffschule_cybermobbing.png" alt="Against Cybermobbing Banner" width="573" height="263" /></a><br />
„Against Cybermobbing“ &#8211; so der Titel des diesjährigen Schülervertretungstag der <a href="http://www.eichendorffschule.net/" target="_blank">Eichendorffschule</a> am  23.01.2012 in Kelkheim. Unter diesem Motto initierte die SV an diesem  Tage und darüber hinaus verschiedene Aktionen, die zu einer nachhaltigen  Sensiblisierung und gesteigerter Handlungskompetenz beitragen können,  wie:</p>
<ul>
<li>Austausch aller Klassenvertreter vor und nach dem gemeinsamen Anschauen des Films <a title="Homevideo" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Homevideo" target="_blank">Homevideo</a></li>
<li>Offene  Podiumsdiskussion unter der Leitung der SV mit dem Schulleiter,  der Schulsozialarbeiterin, einem Schulpsychologen, einer Vertreterin der  Polizei Kelkheim, sowie mir als Medienpädagogen</li>
<li>Vortrag von <a href="http://www.medien-sicher.de/" target="_blank">Günter Steppich</a></li>
<li>Unterzeichnen des Aktions-Banners durch alle Klassensprecher</li>
<li>Vorstellung und Verteilung einer gemeinsamen 5-Punkte-Erklärung für alle Klassen</li>
<li>Verbreitung der Informationen und Präventionstipps in alle Klassen durch die jeweiligen Klassensprecher</li>
</ul>
<p><strong>Interaktive Podiumsdiskussion</strong><br />
Der ganze Tag zeichnete sich durch eine sehr gute Organisation und eine  hervorragende Vorbereitung auf das Thema aus. Die Leitung (SV) der  Diskussionsrunde verstand es sehr gut, das Thema Cybermobbing  vielschichtig zu beleuchten.<br />
<a href="http://www.fr-online.de/main-taunus/interview-mit-dem-schulpsychologen-harald-weber-zu-mobbing--wer-mobbt--hat-selbst-ein-problem-%2C1472862%2C11508614.html" target="_blank">Schulpsychologe Harald Weber</a> stellte sehr eindringlich die Wechselwirkungen zwischen psychologischen  und sozialen Dynamiken rund um den Sozialraum Schule dar. Frau  Morgenstern (Polizei Kelkheim) machte die strafrechtlichen Konsequenzen  deutlich. Schulsozialarbeiterin Fr. Rosenberg betonte insbesondere die  zentrale Rolle der Zeugen und Mitläufer im Mobbingprozess und zeigte  konkrete Ansprechpartner auf. Schulleiter Hr. Stender-Mengel machte den  Umgang der Schule bei etwaigen Fällen transparent und wirkte sehr  interessiert an Prävention, die eben auch soziale Strukturen  miteinbezieht.</p>
<p><strong>„Facebook, meine Schüler und ich“</strong><br />
Die Interaktion mit den anwesenden Klassensprechern war sehr lebhaft  und von einem konstruktiven Klima geprägt. Insbesondere beim Thema  „Umgang von Lehrern und Schülern auf Facebook“ entstand eine spannende  Diskussion.<br />
Die stark variierenden Nutzungsmuster der einzelnen  Lehrer, sowie das Fehlen von Erfahrungswerten machen eine Orientierung  der Jugendlichen auf Facebook schwierig. Muss ich eine  Freundschaftsanfrage meines Lehrers annehmen? Sollte man Facebook  grundsätzlich für schulische Zwecke nutzen?<br />
Aktuelle Fragen, die wir  planen in einer Lehrerfortbilung „Facebook, meine Schüler und ich“ mit  der Eichendorffschule zu klären versuchen.</p>
<p><strong>Vortrag von Günter Steppich</strong><br />
Im Anschluß an die Diskussionsrunde fasste Günter Steppich viele  Punkte lebendig zusammen und hatte einige konkrete Tipps und klare  Ansagen. Er betonte die Bedeutung der präventiven Medienarbeit, die auch  Fortbildungen für z.B. Lehrer zwingend miteinschließt, denn „wenn die  Polizei ins Boot geholt werden muss, ist vorher alles schiefgelaufen,  was schieflaufen konnte“. Zum Ausbremsen von Facebook-Cookies empfiehlt  er das Firefox Add-on <a href="https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/ghostery/" target="_blank">Ghostery</a>.</p>
<p><a href="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2012/01/120123_SVTag_Eichendorffschule_Konzept_Seite1.jpg"><img class="alignright" title="120123_SVTag_Eichendorffschule_Konzept_Seite1" src="http://www.sicher-dein-web.de/wp-content/uploads/2012/01/120123_SVTag_Eichendorffschule_Konzept_Seite1-212x300.jpg" alt="" width="276" height="391" /></a><strong>Weitere Thematisierung in den Klassen</strong><br />
Die intensive und konstruktive Auseinandersetzung mit dem Thema soll  nicht an diesem Tage enden. Die Klassensprecher tragen eine  5-Punkte-Erklärung mit in ihre Klassen und nutzen die um über Ihre  Erfahrungen des SV-Tages ausführlich zu berichten.<br />
Die 5-Punkte der Erklärung sollen eine grundsätzliche Einstellung sowie konkrete Handlungaufforderungen transportieren:</p>
<ol>
<li>Wir sind gegen jede Form von Mobbing</li>
<li>Cybermobbing ist feige und verletzend</li>
<li>Wir pflegen on- und offline einen respektvollen Umgang</li>
<li>Falls ich mich verletzt fühle, wende ich mich an Vertrauens-, Klassenlehrer und die Schulsozialarbeit</li>
<li>Falls ich Mobbing bemerke, informiere ich Vertrauens-, Klassenlehrer und die Schulsozialarbeit</li>
</ol>
<p><strong>Positives Tagesfazit</strong><br />
Ganz grundsätzlich möchte ich exemplarisch 3 positive Punkte des Tages aufzeigen:</p>
<ul>
<li>die Loslösung von einer Täter-Opfer-Schablone in der Auseinandersetzung mit Mobbingprozessen</li>
<li>die  Gestaltungskraft einer gut organisierten und interessierten SV, die von  Ihrer Schule die entsprechende Unterstützung und Freiräume bekommt</li>
<li>die Offenheit der Schule, nach Innen und Aussen aktiv und gemeinsam soziale Normen im Umgang mit Medien zu entwickeln</li>
</ul>
<p><strong>Ausblick</strong><br />
Ich denke und hoffe, dass dieses Thema nachhaltig in das Bewusstsein  der Schule verankert wurde und weitere Veranstaltungen, auch für Eltern  und Lehrer, folgen werden.<br />
Ein Peerkonzept, welches ausgebildete  Schüler als Ansprechpartner in den Klassen installiert, kann zu einem  nachhaltigen und selbstorganisiertem Umgang beitragen.</p>
<p>Diesen Bericht habe ich für <a href="http://www.sicher-dein-web.de">SicherDeinWeb</a> geschrieben und dort zuerst veröffentlicht.<br />
Fotos: SV der Eichendorffschule</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Mediendidaktik im Hochschulseminar</title>
		<link>http://www.gregory-grund.de/allgemein/mediendidaktik-im-hochschulseminar/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 19:46:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit dem Wintersemester 09-10 darf ich an der Goethe Universität Frankfurt am Fachbereich Erziehungswissenschaften einen Lehrauftrag im Bachelormodul 10 &#8220;Neue Medien&#8221; wahrnehmen. Natürlich soll es dabei nicht nur theoretisch und reflektierend um Medien gehen. Das Einbinden von Medien im meinem Lernarrangement sowie die Gestaltung von Medien durch die Studierenden ist integraler Bestandteil des Seminars.
Mit diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem Wintersemester 09-10 darf ich an der Goethe Universität Frankfurt am Fachbereich Erziehungswissenschaften einen Lehrauftrag im Bachelormodul 10 &#8220;Neue Medien&#8221; wahrnehmen. Natürlich soll es dabei nicht nur theoretisch und <strong>reflektierend um Medien</strong> gehen. Das <strong>Einbinden von Medien</strong> im meinem Lernarrangement sowie die <strong>Gestaltung von Medien</strong> durch die Studierenden ist integraler Bestandteil des Seminars.</p>
<p>Mit diesem Beitrag möchte ich gerne mein aktuelles Konzept für das nächste Woche beginnende Seminar vorstellen und hoffe auf erkenntnisreiche Rückmeldungen.</p>
<p>Im Kern sind es <strong>4 wichtige Medienwerkzeuge</strong>, die zum Einsatz kommen werden:</p>
<p><strong>1. Lernplattform Olat</strong><br />
<a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/10/Olat_Screenshot.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-279" title="Olat_Screenshot" src="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/10/Olat_Screenshot-300x147.jpg" alt="" width="300" height="147" /></a>Ab dem kommenden Wintersemester 11-12 setzt die Goethe Universität auf eine Lernplattform. Die bisherige Plattform &#8220;<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/WebCT" target="_blank">WebCT</a>&#8221; der amerikanischen Firma <a href="http://www.blackboard.com/" target="_blank">Blackboard</a> wird durch das Open-Source System <a href="http://www.olat.org/website/en/html/index.html" target="_blank">Olat</a> ersetzt. Der Wechsel <strong>von einem Lizenzmodell auf eine Open-Source Lösung</strong> ist kleiner Paradigmenwechsel: Anstatt Lizenz und Support teuer einzukaufen, wird lieber in Mitarbeiter investiert, die die spezifischen Wünsche der Uni und alle ihrer Fachbereiche passgenau umsetzen können.<br />
Olat bringt eine neue Struktur mit. Wo WebCT sehr hierarchisch organisiert ist, haben die Studierende nun mehr Möglichkeiten, selbst Material in Kurse einzubringen und selbst eigene Gruppen zum Austausch zu Gründen.</p>
<p>Ich selbst nutze Olat für diese Dinge:<br />
# <strong>Informationen bereitstellen:</strong> Kontakt, Credit-Point Erwerb, Referentenanforderungen, Linkliste, WordPress-Hilfen, Präsentationen&#8230;<br />
# <strong>Formales</strong>: Um später die CPs an das Prüfungsamt rückmelden zu können, brauche ich eine digitale Teilnehmer-Liste. Diese generiert sich einfach über die Angaben der Teilnehmer in einem &#8220;Fragebogen&#8221; (so heisst der Baustein auf olatisch). Das Entziffern und Abschreiben handschriftlicher Angaben auf wöchentlich zirkulierenden Listen entfällt.<br />
# <strong>Kommunikation</strong>: Neben einem Mailsystem bietet Olat natürlich auch Foren. Diese machen die sich wiederholenden Fragen zu Inhalt &amp; Technik transparent. Zusätzlich kann auch über Chat etc gearbeitet werden.<br />
Ich bin sehr gespannt auf das erste Semester mit Olat und die Akzeptanz seitens Studierender und Lehrender.</p>
<p><strong>2. Etherpads </strong><br />
<a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/10/Etherpad_Screenshot.jpg"><img class="size-medium wp-image-280 alignright" title="Etherpad_Screenshot" src="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/10/Etherpad_Screenshot-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" /></a>Die freundlichen Kollegen von <a href="http://www.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/" target="_blank">studiumdigitale</a> haben mir sehr schnell eine Etherpadkonfiguration<br />
auf Servern der Uni Frankfurt eingerichtet. So muss ich nicht auf Angebote anderer Anbieter wie z.B. Google zurückgreifen, die Datenhoheit ist gewahrt.<br />
Etherpads sind onlinebasierte, <strong>kollaborative Schreibwerkzeuge</strong>. Ein schönes Video dazu gibt es z.B. <a href="http://lernenzweinull.de/2011/07/25/etherpad-fur-kollaboratives-schreiben-in-echtzeit/" target="_blank">hier</a>. Als Experiment möchte ich testen, wie man diese in Seminaren sinnvoll einbinden kann. Die Idee ist, den Teilnehmern in Sitzungen mit Referaten, <strong>einen zweiten Beteiligungskanal</strong> (neben dem mitdiskutieren im Seminarraum) zu ermöglichen. Insbesondere in den Diskussionanteilen der Referate sehe ich großes Potential:<br />
a) In der Regel beteiligt sich über ein Semester nur ein Teil der Studierenden an den Diskussion. Vielleicht liegt manchen ein textbasierter Zugang mehr?<br />
b) Die Ergebnisse und Gedanken sind sehr flüchtig. Im Pad, so die Hoffnung, kann ich geäusserte Ideen und Gedanken festhalten. Dies ist für die Nachbereitung und natürlich für mal verhinderte Studierende eine Art Gedankenprotokoll.<br />
Ich bin gespannt, wie das Pad genutzt wird, allen Teilnehmern wird das Angebot der Beteiligung gemacht. Ich sehe momentan meine Rolle bei den Teilnehmerseminaren als Mittler zwischen der Präsenzdiskussion und den Inputs, die über das Pad kommen.</p>
<p><strong>3. Bookmarksammlung</strong><br />
Seit April 2010 organisere ich medienpädagogisch relevante Links über <a href="http://delicious.com/medienpaedagoge" target="_blank">mein Delicious-Konto</a>.<br />
Das Arbeiten mit Tags (Schlagwörtern) ist für die Verwendung als Seminarwerkzeug elementar. Die Studierenden (und natürlich auch alle anderen Interessierten) können über die Tagdarstellung direkt nach Ihren Schlüsselbegriffen suchen, um sich einen schnellen Überblick zu verschaffen.<br />
Leider ist durch die aktuelle Renovierung von Delicious die Tagliste etwas unter die Räder gekommen. Momentan wird nur eine Auswahl der verfügbaren Tags als Liste angezeigt. Ich finde für Externe keinen Weg, sich alle Tags meiner Sammlung anzeigen zu lassen. Sollte das nicht bald wieder funktionieren, werde ich zu <a href="http://www.diigo.com" target="_blank">Diigo</a> wechseln.</p>
<p><strong>4. Blogs der Teilnehmer</strong><br />
Die Prüfungsordnung Bachelor sieht vor, dass die Studierenden Ihre &#8220;<strong>aktive Teilnahme</strong>&#8221; nachweisen. Anwesenheitslisten empfinde ich als beidseitige Belästigung ohne didaktisches Potential. Stattdessen nutze ich den Hebel, um die Teilnehmer für eine eigene Mediengestaltung maximal zu motivieren. Alle Teilnehmer werden wie bisher einen eigenen Blog auf <a href="http://wordpress.com/" target="_blank">WordPress</a> (der gehosteten Gratisversion) aufsetzen und über das Semester mit Inhalt füllen. Inhaltliche Vorgaben gibt es nicht, es geht um die individuelle <strong>Auseinandersetzung mit der Medientechnik</strong>. Natürlich werden die Teilnehmer von Peers zu Beginn des Seminars in das System eingeführt und bekommen auch konkreten Hinweise auf rechtliche Stolpersteine.<br />
Bisher ist die Resonanz auf die Methode sehr gut. Die Skepsis zu Beginn weicht bei den meisten Recht schnell der Begeisterung über eine eigene Seite. Ich kommuniziere einen Anspruch von 5+5 (eigene Beiträge + Kommentare auf anderen Teilnehmerblogs). Alle URLs werden in Olat in einem Forum gepostet, so kann eine Mikroblogosphäre des Seminars entstehen.</p>
<p>Ergänzend könnte man noch <a href="http://twitter.com/GregoryGrund" target="_blank">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/medienpaedagoge" target="_blank">Facebook</a> in die Werkzeugliste aufnehmen. Dort können Studierende z.B. meine Aktualisierungen abonnieren und so auch ausserhalb des Seminarkontextes auf medienpädagogische Themen hingewiesen werden. Ich sehe die beiden Kanäle für die Seminargestaltung als nebensächlich an und lasse Sie daher raus.</p>
<p>Am Ende des Semester werde ich sicherlich meine Eindrücke, insbesondere zum Etherpad, hier sortieren. Ich bin sehr neugierig zu sehen, welche Eigendynamiken die Pads nehmen und wie die einzelnen Bausteine des Seminars miteinander greifen.</p>
<p><strong>Welche Erfahrungen mit Pads in Seminaren gibt es bereits? Wie kommen die Studierenden bei Delicious an meine komplette Tagliste? Fragen und Kommentare immer gerne gesehen, danke fürs Lesen <img src='http://www.gregory-grund.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.gregory-grund.de/allgemein/mediendidaktik-im-hochschulseminar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie passen soziale Netze und persönliche Daten zusammen? Teil II – Google+ vs Facebook</title>
		<link>http://www.gregory-grund.de/allgemein/wie-passen-soziale-netze-und-personliche-daten-zusammen-teil-ii-%e2%80%93-google-vs-facebook/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Sep 2011 11:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Neue Medientechnologien wie soziale Netzwerke haben einen großen Einfluss auf unser Sozialverhalten. Die Funktionsstruktur der jeweiligen Netze gibt zwar den Rhythmus vor, dennoch liegt es an uns Nutzen, was wir daraus machen. Die im ersten Teil der Reihe aufgeworfenen Fragen wurde bisher nur unausgesprochen beantwortet:
„Kann ich eine digitale Freundschaftsfrage ablehnen? Kann ein Lehrer einen Schüler [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neue Medientechnologien wie soziale Netzwerke haben einen großen Einfluss auf unser Sozialverhalten. Die Funktionsstruktur der jeweiligen Netze gibt zwar den Rhythmus vor, dennoch liegt es an uns Nutzen, was wir daraus machen. Die im<a href="../../../../../allgemein/wie-passen-soziale-netze-und-personliche-daten-zusammen-teil-i/" target="_blank"> ersten Teil</a> der Reihe aufgeworfenen Fragen wurde bisher nur unausgesprochen beantwortet:</p>
<p>„<strong>Kann ich eine digitale Freundschaftsfrage ablehnen?</strong> Kann ein Lehrer einen Schüler oder ein Mitarbeiter seinen Kollegen ablehnen, ohne in Erklärungsnöte zu kommen?“</p>
<p>Zeit für eine Aktualisierung, die auch das neue Netzwerk Google + mit einbezieht und auf die speziellen Strategien von Pädagogen eingeht.</p>
<p><strong>Google + gleicht bei Freundschaftsanfragen Twitter</strong></p>
<div id="attachment_262" class="wp-caption alignleft" style="width: 147px"><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/09/infografik_facebook_vs._google+.jpg"><img class="size-medium wp-image-262" title="„Facebook vs Google+“. Quelle: technobombs.com" src="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/09/infografik_facebook_vs._google+-137x300.jpg" alt="" width="137" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Quelle: technobombs.com</p></div>
<p>Google+ ist insbesondere in einem Punkt ein starkes Kontrastmittel zu Facebook. Freundschaften bei Facebook sind <strong>beidseitig</strong>, beide sehen die Aktualisierungen des Anderen (falls nicht in den Privatsspähre-Einstellungen abgeriegelt). Google+ lehnt sich in dieser Frage an die Funktionsstruktur von Twitter an. Nutzer A kann Nutzer B „Folgen“, ohne das zwangsweise Nutzer B auch die Aktualisierungen von Nutzer A zu sehen bekommt.</p>
<p><strong>Facebook mit Vollzugriff auf persönliche Daten</strong></p>
<p>Nach Facebooks innerem Design lautet die Antwort auf die oben aufgeworfene Frage: „Ja klar“. Das Befreundet-sein auf FB ist quasi ein <strong>Vollzugriff</strong> auf alle eingestellten Daten wie Profilinformationen, Fotos, Kommentare usw. Erst spät und auf Wunsch vieler Nutzer ermöglichte es FB, Freunde zu gruppieren und gezieltere Kommunikation zu ermöglichen.</p>
<p>Eben dies hat Google+ deutlich handlicher in sein Design integriert. Die Handhabung der Circles ist deutlich intuitiver als Facebooks Listen-Menu.<br />
Nun bessert Facebook deutlich nach. Die<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Facebook-renoviert-Datenschutz-Einstellungen-1329378.html" target="_blank"> vergangenen Änderungen</a> und die absehbaren <a href="http://t3n.de/news/brandneu-facebook-fuhrt-intelligente-freundeslisten-329575/" target="_blank">kommenden</a> stellen das Prinzip der Listen deutlicher heraus.</p>
<p>Sollten mehr Nutzer dieses Prinzip annehmen und Ihre Freunde sortieren, ist ein stärker Trend zum „<strong>Add all</strong>“ erwartbar. Es obliegt stärker der <strong>Eigenverantwortung</strong> des Senders, die Empfänger den Inhalten anzupassen. Dennoch denke ich, dass es nach wie vor vollkommen legitim ist, Freundschaftsanfragen nicht anzunehmen. Die Verknüpfung zweier Profile ist mehr als die Frage „Wer sieht was?“. Das komplette Offenlegen seines sozialen Graphen, selbst wenn es „nur“ seinem Anbieter gegenüber ist, ist kein Zwang.</p>
<p>Neben dieser grundsätzlichen Überlegungen gibt es für jede Beziehungsart Besonderheiten.</p>
<p><strong>Lehrer auf Facebook</strong></p>
<p>Die pädagogische <strong>Nähe-Distanz</strong>-Balance wird in sozialen Netzwerken neu justiert. Auf einem <a href="http://www.sicher-dein-web.de/veranstaltung/virtuelle-welten-%E2%80%93-150-oberstufen-lehrer-veranstalten-barcamp" target="_blank">Barcamp mit Lehrern</a> haben meine Kollegen von SicherDeinWeb neulich mit Lehrern über ihre perönlichen Facebookstrategien diskutiert. Manche Lehrer nutzen trennen strikt zwischen Klassenraum und der Welt ausserhalb, andere nutzen Ihre Klarnamenprofile auch für Lehrertätigkeiten ausserhalb der Schulzeit.<br />
Wie es auf jeden Fall nicht geht, zeigt dieser <a href="http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=2853149" target="_blank">Artikel</a><br />
Etwas konstruktiver blickt dieser <a href="http://www.weser-kurier.de/Artikel/Bremen/Vermischtes/444279/Wie-verhalten-sich-Lehrer-und-Schueler-richtig%3F.html" target="_blank">Artikel</a> auf die vielfältigen Fragen im schulischen Umgang auf sozialen Netzewerken.</p>
<p>Die <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,778988,00.html" target="_blank">anhaltende Debatte</a> um Klarnamen, Pseudonyme und Anonymität im Netz, welche Google+ mit seinem <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2011/07/die-identitaetsmoerder-von-googleplus/" target="_blank">Klarnamenzwang</a> mitgestaltet, bildet zur Freundesfrage einen interessanten Bezugsrahmen.</p>
<p>Adden Sie bewusst alle Anfragen? Lehnen Sie welche ab? Fühlen Sie sich dann unter Rechtfertigungszwang? Wie gehen Sie als Lehrer mit sozialen Netzwerken um?</p>
<p><strong>So geht es weiter:</strong></p>
<p>Im kommenden dritten Teil lege ich den Schwerpunkt auf Fotos in sozialen Netzwerken, welche durch die Weiterentwicklung der Geschichtserkennung an Bedeutung gewinnen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Bachelorarbeiten Medienpädagogik</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 14:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste größere Welle an Bachelor-Abschlußkandidaten haben am Fachbereich Erziehungswissenschaften in Frankfurt/ Main kürzlich Ihre Abschlußarbeiten beendet. Aufgrund meines Lehrauftrags im Modul &#8220;Neue Medien&#8221; konnte ich einige Arbeiten betreuen. Hier eine kleine Übersicht über behandelte Themen mit 2 3 Arbeiten als Download für interessierte Leser.
Jugend, Identität und Internet / von Julia Adam
Die Grundlage der Arbeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste größere Welle an Bachelor-Abschlußkandidaten haben am Fachbereich Erziehungswissenschaften in Frankfurt/ Main kürzlich Ihre Abschlußarbeiten beendet. Aufgrund meines Lehrauftrags im Modul &#8220;Neue Medien&#8221; konnte ich einige Arbeiten betreuen. Hier eine kleine Übersicht über behandelte Themen mit <span style="text-decoration: line-through;">2</span> 3 Arbeiten als Download für interessierte Leser.</p>
<p><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/07/Bachelorarbeit_Jugend_Identität_und-Internet_von_Julia_Adam.pdf">Jugend, Identität und Internet</a> / von Julia Adam<br />
Die Grundlage der Arbeit bilden die Begriffe &#8220;Sozialisation&#8221;, &#8220;Post-Moderne&#8221; und &#8220;Identität&#8221;. Diese Begriffe werden dann im zweiten Teil in den Kontext des Web2.0 überführt.</p>
<p><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/07/Bergner_Anne_-Werbung_und_Kinder.pdf">Kinder und Werbung &#8211; eine erziehungswissenschaftliche Herausforderung</a> / von Anne Bergner<br />
Diese Arbeit beleuchtet zunächst den medial geprägten Alltag von Kindern, um darauf die Bedeutung und Formen von Werbung anzuschließen. Abschließend wird er Begriff &#8220;Medienkompetenz&#8221; im Kontext Werbung verortet und Praxisprojekte aus der Schule vorgestellt</p>
<p><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/07/Sina_Weiß_Bachelorarbeit_Kinderpornografie_im_Internet_SoSe2011_Version2.pdf">Kinderpornografie im Internet</a> / von Sina Weiß<br />
Diese sehr umfangreiche Arbeit befasst sich mit Pädokriminaltität mit dem Schwerpunkt Internet. Wo findet Sie statt, welche präventiven und intervenierenden Möglichkeiten gibt es? Die vielen Hintergrundinformationen zeichnen einen sehr umfassenden Blick zu diesem Themenkomplex.</p>
<p><strong>Weitere Themen in dieser Prüfungsphase waren:</strong></p>
<p>Neue Medien &#8211; welche Herausforderungen ergeben sich aus dem Einzug der Medien in den familiären Alltag für die Erziehung?</p>
<p>Nachrichtenrezeption als Teil der Medienkompetenz am Beispiel von Fernsehnachrichtensendungen</p>
<p>Medienkompetenz an Waldorfschulen</p>
<p>Medialisierung &#8211; Was taugt Soziale Arbeit aus dem Fernsehen? &#8211; Am Beispiel der RTL-Sendung &#8220;Die Super-Nanny&#8221; -</p>
<p>Mobiles Lernen im institutionalisierten Kontext der Schule unter besonderer Betrachtung des Lernens im physischen Kontext</p>
<p>Das Internet als medialer Erfahrungsraum für Jugendliche</p>
<p>Das es keine Vorgaben zur Seitenanzahl gab, variierten diese sehr stark, abhängig von Thema und tatsächlicher Bearbeitungszeit (formal sind es 9 Wochen). Ich freue mich auf eine ähnliche Themenvielfalt im kommenden Semester <img src='http://www.gregory-grund.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><!-- p { margin-bottom: 0.21cm; } --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Klassenbesuch: Facebook, Kino.to und co. – Internetdienste für jugendliche Nutzer</title>
		<link>http://www.gregory-grund.de/allgemein/klassenbesuch-facebook-kino-to-und-co-%e2%80%93-internetdienste-fur-jugendliche-nutzer/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Jun 2011 11:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gregory Grund</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar wurden wir zu einem Elternabend einer achten Klassen in  einer frankfurter Privatschule geladen. Aus den konstruktiven Gesprächen  mit den Eltern enstand schnell der Wunsch, auch den Schülern der Klasse  einen interaktiven Vortrag zu den Themen Facebookstrategien, digitale  Urheberrechte und Medienethik zu ermöglichen.
So wurden wir am 16.06 in die Klasse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar wurden wir zu einem Elternabend einer achten Klassen in  einer frankfurter Privatschule geladen. Aus den konstruktiven Gesprächen  mit den Eltern enstand schnell der Wunsch, auch den Schülern der Klasse  einen interaktiven Vortrag zu den Themen Facebookstrategien, digitale  Urheberrechte und Medienethik zu ermöglichen.</p>
<p>So wurden wir am 16.06 in die Klasse gebeten und hatten die Möglichkeit, dort 2 Stunden direkt mit den SchülerInnen zu sprechen.</p>
<div id="attachment_213" class="wp-caption aligncenter" style="width: 398px"><a href="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/06/216836_R_K_B_by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de_.jpg"><img class="size-large wp-image-213" title="www" src="http://www.gregory-grund.de/wp-content/uploads/2011/06/216836_R_K_B_by_S.-Hofschlaeger_pixelio.de_-1024x768.jpg" alt="" width="388" height="290" /></a><p class="wp-caption-text">S.Hofschlaeger / pixelio.de</p></div>
<p>Das Interesse an dem Angebot war riesengroß und die Stimmung im  gesamten Verlauf geprägt von Neugierde. Die große Mehrheit der Klasse  ist täglich im Netz und nutzt soziale Netzwerke wie Facebook. Die Eltern  wurden ebenfalls als regelmässige Netznutzer charakterisiert und werden  oft als Gesprächspartner geschätzt. Dennoch meldete ein großer Teil  zurück, dass Sie weder familiär noch in der Schule einen Ansprechpartner  für Fragen und Problem aus der Netzwelt haben.</p>
<p>Das zeigte sich auch im Kenntnisstand zu Urheberrechten im Netz. Man  kann durchaus von einem gefährlichen Halbwissen sprechen, keiner konnte  die technischen und juristischen Unterschiede der einzelnen  Streamingdienste (Kino.to, Youtube) und Downloadangebote (Hoster, P2P)  klar benennen.</p>
<p>Erstaunlicherweise hatte der absolute Großteil bereits sichere  Passwörter und ein ausgeprägtes Bewusstsein dafür, dass Passwörter  Privatsache sind. Vielleicht hat hier ein Transfer des vorangegangen  Elternabends stattgefunden.</p>
<p>Das Thema Fotos war just durch die Gesichtserkennung bei Facebook  populär. Dabei offenbarten sich durchaus Unterschiede in der  Einschätzung dieses Phänomens. Dennoch konnten wir mit der Klasse über  einen Punkt Einigkeit erzielen: Jeder sollte selbst entscheiden können,  ob und welche Bilder von ihm bei Facebook und im Netz auftauchen. Das  Wahren der Persönlichkeitsrechte Dritter war ein zentraler Punkt unserer  Agenda, welcher mit viel Verständnis aufgenommen wurde.</p>
<p>Insgesamt war die Veranstaltungen für Alle ein Gewinn und Lernerfolg,  ebenso für uns wie für die Klasse. Wir hoffen die Schüler  wiederzusehen, ein zweiter Besuch wurde bei unserer Verabschiedung  lautstark eingefordert.</p>
<p>Diesen Artikel habe ich zuerst auf <a href="http://www.sicher-dein-web.de" target="_blank">www.sicher-dein-web.de</a> veröffentlicht</p>
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